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Effizient Heizen schon Geldbörse und Klima

Wer’s daheim behaglich warm haben möchte, aber dem Klima nicht unnötig einheizen will, kann durch einfache Maßnahmen viel erreichen.

22.10.2007

Langsam macht sich der Herbst bemerkbar und es lässt sich nicht mehr rauszögern, die Heizung wieder einzuschalten. "Große Energieverluste können Sie vermeiden, wenn Sie die Heizung einmal im Jahr von Fachleuten warten lassen. Denn gut gewartete Heizungen verbrauchen weniger Energie und verursachen auch weniger Luftschadstoffe", rät DI Franz Kuchar, Energieberater bei "die umweltberatung". Aber auch eigene Beobachtungen und kleine Wartungsarbeiten sind erlaubt: Stimmt der Druck im Heizungssystem? Das lässt sich daran ablesen ob die Manometeranzeige im grünen Bereich ist. Wenn die Heizkörper gluckern oder gar nicht warm werden, kann das Entlüften der einzelnen Heizkörper helfen. Sind die Wärmeabgabeflächen im Ofen verrußt, dann müssen sie gereinigt werden.

Automatische Heizungssteuerung und Thermostatventile
Eine wichtige Funktion der automatischen Heizungssteuerung ist die bequeme Nachtabsenkung. Die Temperatur in den Wohnräumen nachts um ein paar Grad abzusenken, bringt’s. "Wer die Raumtemperatur um nur 1 Grad Celsius absenkt, spart damit schon bis zu sechs Prozent Energie", erklärt Franz Kuchar. Falls die Bedienungsanleitung bezüglich der Heizungssteuerung nicht Klarheit bringt, helfen Installateur oder Kundendienst.
In Räumen, die nur selten benutzt werden, sollte die Temperatur auch tagsüber um 2-3° C niedriger gehalten werden als in Wohnräumen. "Mit Thermostatventilen für den Heizkörper ist das leicht individuell einstellbar. Wenn Sie keine Thermostatventile haben, sollten sie sich bei Ihrem Installateur erkundigen, ob eine Aufrüstung möglich ist", rät Franz Kuchar.
 
Kräftig lüften statt dauernd kippen
In der kalten Jahreszeit bei gekipptem Fenster zu lüften, verbraucht viel Energie und lässt die Wände im Fensterbereich auskühlen. "Alle Fenster im Raum regelmäßig für ein paar Minuten weit aufzureißen ist wesentlich effizienter als Fenster zu kippen. Die Luft wird dabei rascher ausgetauscht und die Wände bleiben angenehm warm", so der Rat von Franz Kuchar. Kipplüftung kann überdies in Kombination mit hoher Luftfeuchtigkeit zur Schimmelbildung beitragen, da die Wände im Fensterbereich stark abkühlen und die warme, feuchte Luft im Raum daran kondensiert.

Warm und dicht einpacken
Neben gut abgedichteten Fenstern, ist die Wärmedämmung rund herum eine weitere wichtige Voraussetzung, um beim Heizen das Klima und die Geldbörse zu schonen und dabei den hohen Wohnkomfort zu erhalten. "Allein das fachgerechte Dämmen der obersten Geschoßdecke kann eine Energieersparnis von bis zu 20 % Prozent bringen", erklärt Franz Kuchar. Spätestens wenn die Fassade renoviert werden muss, sollte unbedingt eine Wärmedämmung mit eingeplant werden, falls noch keine vorhanden ist. Oft wird die Wärmedämmwirkung einer dicken Mauer aus Vollziegeln überschätzt. Eine reine Vollziegelmauer - egal wie dick - erfüllt in keiner Weise zeitgemäße Wärmeschutzanforderungen, auch hier ist eine Dämmschicht notwendig.

Quelle: "die umweltberatung"

 

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