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Colorwaschmittel im Konsument-Test

Diskont-Produkte so gut wie Marken, Pulver besser als Flüssige

Farbige Textilien, die regelmäßig mit einem Vollwaschmittel gewaschen werden, können ausbleichen oder sogar die Farbe verändern. Verantwortlich dafür sind Bleichmittel und optische Aufheller, die im Vollwaschmittel enthalten sind. Colorwaschmittel verzichten nicht nur auf diese Substanzen - sie enthalten auch so genannte Farbübertragungsinhibitoren. Diese sollen verhindern, dass Farbstoffe beim Waschvorgang von einem Wäschestück zum anderen "wandern".

Obwohl mehr als die Hälfte der Wäsche Farbtextilien sind, landen Colorwaschmittel nur bei jedem fünften Österreicher im Einkaufswagen. Die Ausgabe Mai 2004 des Verbrauchermagazins "Konsument" hat neun Colorwaschmittel - sechs Pulver und drei Flüssigmittel - verglichen. Die Preise reichen von 0,14 bis 0,39 Euro pro Waschgang.

Die Waschmittel mussten gegen hartnäckige Flecken aus dem Labor wie z.B. Gras, Lippenstift oder Motoröl ebenso antreten wie gegen Schmutz, der sich im Alltagsgebrauch bei neuen T-Shirts und Frotteehandtüchern ansammelt. Egal ob Handelsmarken oder namhafte Hersteller, eins galt im Test für alle: Pulver schnitten immer besser ab als Flüssigwaschmittel. Im Test erreichten die Flüssigen alle nur ein "Durchschnittlich", während die restlichen Kandidaten alle ein "Gut" erzielten. Der Grund für die bessere Waschkraft der Pulver liegt lt. Konsument darin, dass sie als Enthärter besonders wirksame Zeolithe enthalten. Diese kommen nur in fester Form vor und eignen sich daher nicht für Flüssigmittel.

Auch was die Umweltbelastung angeht, stehen die drei flüssigen Präparate schlechter da als die übrigen Testprodukte. Wegen der fehlenden Zeolithe benötigen die Flüssigen vergleichsweise höhere Mengen an waschaktiven Substanzen (Tenside), die wiederum die Ökosysteme in Flüssen und Seen beeinträchtigen können. Trotzdem werden Flüssigwaschmittel vergleichsweise oft gekauft - viele erhoffen sich einen schonenderen Umgang mit den farbigen Textilien. Diese Erwartungen hat der Test aber nicht bestätigt. Die Befürchtung, dass sich Waschpulver nicht vollständig auflösen, ist unbegründet. Schuld an Rückständen in der frisch gewaschenen Wäsche hat meist die Waschmaschine, die ungenügend spült. "Konsument" rät: Lieber weniger Pulver verwenden und die Trommel nicht allzu voll stopfen.

Fazit der Untersuchung: Die Handelsmarken von Hofer, Lidl und Schlecker waschen deutlich günstiger, aber ebenso sauber wie die Markenprodukte von Persil, Ariel und Mr. Proper.

Tipps und Tricks rund um Waschmittel sowie detaillierte Informationen zu den Testergebnissen finden Sie in der Mai-Ausgabe 2004 des Magazins "Konsument" und auf der Konsument-Webseite ...

 

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