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Christbaum-Entsorgung in Wien

Im Biomassekraftwerk wird aus den Christbäumen saubere Energie gewonnen

02.01.2008

Wohin mit dem Weihnachtsbaum, wenn darunter schon längst keine Geschenke, sondern nur noch Nadeln liegen? Die Restmülltonne oder der Straßengraben sind der falsche Platz dafür, auch die Biotonnen sind für die Größe und vor allem die Anzahl der Bäume nicht geeignet.

In Wien bietet die MA 48 schon seit Jahren eigene Christbaum-Sammelstellen an. Heuer wird dieses spezielle Service rund um den Jahreswechsel auf 453 Standorte ausgebaut - ein neuer Rekord. Die Christbaum-Sammelstellen - die genauen Adressen sind unter www.abfall.wien.at zu finden - werden um die Jahreswende eingerichtet und stehen bis Sonntag, 13. Jänner 2008, rund um die Uhr zur Verfügung. Darüber hinaus nimmt die MA 48 Weihnachtsbäume, die ausgedient haben, auf allen 19 Wiener Mistplätzen (geöffnet Montag bis Samstag, jeweils von 7 bis 18 Uhr) - Adressen unter www.wien.at/ma48/abfall/mistadresse.htm - entgegen. Wichtig: Bitte befreien Sie Ihren alten Baum vor der Abgabe von jeglichem Weihnachtsschmuck, das gilt besonders für Lametta und "Christbaum-Hakerl".

Christbäume als Beitrag zum Klimaschutz

Nach Weihnachten 2006 brachten die Wienerinnen und Wiener 666 Tonnen an alten Christbäumen zu den Sammelstellen, eine kontinuierliche Steigerung über die vergangenen Jahre: Im Jahr 2000/01 lag die Menge noch bei 280 Tonnen. Die Christbäume werden in der Abfallbehandlungsanlage der 48er zerkleinert und dann in einem Biomassekraftwerk in saubere Energie umgewandelt. Eine Kompostierung der Christbäume ist aufgrund der Verunreinigungen (z.B. mit Lametta) nicht möglich.

Quelle: pid-rk

 

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