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Anglizismen kommen nur bei den Jüngeren gut an

20 Prozent der über 60-Jährigen verstehen viele Begriffe gar nicht

23.05.2005

Flatscreen, Low Fat oder Call-by-Call, die englischen Bezeichnungen aktueller Produkte und Dienstleistungen spalten die Bevölkerung. Eine repräsentative Umfrage im Auftrag der deutschen Freizeit- und Fernsehillustrierten "auf einen Blick" hat ergeben, dass 39 Prozent die Anglizismen als störend erachten, zehn Prozent verstehen sie nicht einmal. Die andere Hälfte der Befragten steht den "neudeutschen" Begriffen zumindest neutral gegenüber: 39 Prozent der Befragten sind die Bezeichnungen egal, zehn Prozent finden sie gut, weil sie Internationalität ausstrahlen.

Männer (54 Prozent) sind von den Anglizismen eher irritiert als Frauen (44 Prozent). Die Zustimmung ist erwartungsgemäß in der Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen am größten (77 Prozent). Je älter die Befragten sind, desto weniger können sie mit den englischen Ausdrücken etwas anfangen. In der Gruppe der über 60-Jährigen ist mit 20 Prozent auch der Prozentsatz derjenigen am größten, die diese Begriffe überhaupt nicht verstehen. Damit wird aber auch deutlich, dass englisch gehaltene Werbebotschaften die älteren Zielgruppen nicht erreichen.

Quelle: presseportal.de

 

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