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Tipps gegen Ameisen in Wohnung und Haus

Wie Sie das große Krabbeln wieder loswerden.


09.06.2016

Bildquelle: Sabine Seidl 'die umweltberatung'
In der Natur sind Ameisen sehr nützlich, in der Wohnung und im Haus eher lästig. Zum Vertreiben der Ameisen braucht es aber keine chemisch-synthetischen Wirkstoffe. Verständnis ihrer Lebensweise und praktisches Wissen reichen aus, um die lästigen Besucher wieder loszuwerden.

Ameisen sind im Garten und in der Natur sehr nützlich. Sie bearbeiten die oberste Erdschicht, helfen beim Abbau von organischem Material und verbreiten Pflanzensamen. Als Gesundheitspolizei sind sie am Abbau von toten Tieren beteiligt. In der Wohnung oder im Haus sind sie aber unerwünscht. Kontraproduktiv ist es, sofort mit giftigen Stoffen auf die Ameisen loszugehen, das sich diese in Möbeln, Teppichen und Tapeten festsetzen und mitunter ein paar Wochen lang die Raumluft belasten. "die umweltberatung" empfiehlt ein Vorgehen in fünf Schritten, um Ameisen im Haus einfach wieder loszuwerden:

Erstens - Späher entfernen
Einzelne Ameisen in der Wohnung sind oft "Späher". Diese schauen, ob es etwas zu holen gibt und holen dann ihre Artgenossen in großer Zahl. Also: unbedingt fangen und aus der Wohnung entfernen.

Zweitens - die Grundlage entziehen
Warum kommen die Ameisen? Möglichkeit eins: Nahrungssuche - deshalb gerade in der Ameisensaison besonders auf Sauberkeit achten. Essensreste entfernen und das Geschirr sofort abwaschen. Möglichkeit zwei: Nestbau - schon so mancher Ameisenstaat hat sich auch in Kochgeschirr oder in Blumentöpfen eingenistet. Dann den ganzen Staat einfach ins Freie setzen.

Drittens - Schlupflöcher versperren
Alle Mauerrisse und Ritzen, durch die Ameisen hereinkommen, gut mit Spachtelmasse, Kitt oder Zement zukitten.

Viertens - eine gründliche Straßenreinigung
Die Straßen, die Ameisen entlanglaufen, mit einem milden Reinigungsmittel regelmäßig aufwischen.

Fünftens - Kieselgur streuen
In schweren Fällen kann Kieselgur, ein Algenpulver, auf Ameisenstraßen und in Ritzen gestreut werden. Die Ameisen verletzen sich beim Drüberkrabbeln und trocknen aus.

Der letzte Ausweg bei Nestern im Haus sind sogenannte "Köderdosen". Bei diesen Fallen ist der Wirkstoff mit einer Futterquelle vermengt. Die Wirkstoffe werden nicht unkontrolliert im Raum verteilt. Das Futter wird samt Gift in den Bau getragen und dort weiterverfüttert. Der ganze Staat stirbt damit ab.

Weitere Tipps gegen unerwünschte Insekten im Haushalt finden Sie in der Broschüre "Ameisen, Motten & Co", die im Online-Shop auf www.umweltberatung.at kostenlos heruntergeladen werden kann.

Quelle: die umweltberatung

 

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