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Akku-Bohrschrauber im Test

Klare Sieger, klare Verlierer und ein breites Mittelfeld

30.05.2007

Er ist handlich, mobil einsetzbar und für viele Heimwerker unverzichtbar: der Akku-Bohrschrauber. Das Testmagazin "Konsument" hat mehr als 30 dieser kompakten Helfer auf Funktion, Handhabung, Ausstattung und Sicherheit getestet: Neben klaren Gewinnern gibt es auch eindeutige Verlierer. Fazit: Gravierende Unterschiede vor allem bei der Akku-Leistung. Jeder zweite Akku-Bohrer ist nur beschränkt funktionstüchtig.

Die Zufriedenheit mit einem Akku-Bohrer steht und fällt - nicht zuletzt - mit der Leistung des Akkus. Sind Akku und Ladegeräte nicht besonders leistungsfähig oder fehlt ein Zweit-Akku in der Standard-Ausrüstung, können selbst einfache handwerkliche Tätigkeiten zum großen Frusterlebnis werden. Die Wahl eines Akku-Bohrers will daher gut überlegt sein, noch dazu, wenn wie der "Konsument"-Test zeigt, punkto Qualität die Schere weit geöffnet ist. Auch bei der Ladedauer konnten große Unterschiede festgestellt werden. Positiv punkteten hier unter anderem die getesteten Modelle von AEG, Metabo oder Ryobi.

Bei der Wahl des Bohrers sollte jedoch nicht nur auf die Betriebs- und Ladedauer des Akkus geachtet werden, sondern auch auf dessen Beschaffenheit. Ein Großteil der getesteten Geräte ist noch immer mit veralteten Nickel-Kadmium-Akkus ausgestattet, deren gravierender Nachteil der Memory-Effekt ist. Das bedeutet, die Akkus können nur mehr jene Strommenge speichern, bis zu der sie entladen wurden.

Grundsätzlich sollte im Vorhinein auch gut überlegt sein, für welchen Zweck der Akku-Bohrer angeschafft wird. So eignen sich beispielsweise Geräte mit nur einem Gang aufgrund der schlechteren Übersetzung der Motorkraft nur bedingt für Metall und Stein. Für den, der regelmäßig zum Bohrer greift, lohnt es sich auch schon mal, etwas mehr zu investieren. So meisterten die teureren Geräte den Dauerbelastungstest ausnahmslos ohne Probleme, während zahlreiche Geräte auf dem Billigsektor nicht bis zum Ende der Testzeit durchhielten. Der Akku der Marke "Einhell BPAs 14,4" ging nach einem simulierten Kurzschluss sogar in Flammen auf. "Wer allerdings nicht gleich zu den Spitzenreitern greifen will, dem bieten sich auch im Mittelfeld gute und günstige Geräte", weiß "Konsument"-Experte Rudolf Heintzl:


Tipps

  • Lithium-Ionen- oder Nickel-Metallhydrid-Akkus statt leistungsschwacher und umweltgefährdender Nickel-Cadmium-Akkus.

  • Akkus komplett entleeren, ehe man sie wieder an das Ladegerät hängt.

  • Zum Bohren von harten Materialien zu Bohrern mit gutem Drehmoment greifen.


Quelle: VKI

 

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