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Ahorn ist Baum des Jahres 2005

Wirtschaftliche Bedeutung und Arten

Bildquelle: Arco-Images / Kuratorium Wald
Das Kuratorium Wald und das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft präsentieren den Baum des Jahres 2005, den Ahorn. Das bereits zum 12. Mal stattfindende Gemeinschaftsprojekt verfolgt das Ziel, bedeutende und/oder gefährdete Baumarten aber auch den Wald als Ganzes in seiner ökologischen Bedeutung für uns Menschen informativ darzustellen. Die diesjährige Wahl des Baumes Ahorn, der Mischwälder als Standort bevorzugt, soll auch ein Signal in Richtung Artenvielfalt im Wald sein.

Natur und Kultur des Ahorn

Der Ahorn ist nicht nur von besonderer ökologischer Bedeutung, sondern liefert auch begehrtes Holz für Möbel- und Furnierherstellung. Erkennen lässt sich der Ahorn ganz leicht durch seine Blätter, die handförmig gelappt sind und daher ein wenig an menschliche Hände erinnern. Weltweit gibt es etwa 150 Ahornarten, die vor allem in Amerika, Ostasien und Europa vorkommen. In Österreich sind der Berg-, Spitz- und Feldahorn heimisch. Alles rund um Ökologie, Erscheinungsbild und geographische Verbreitung dieser Arten erfahren Sie in der Broschüre zum Baum des Jahres. Aber nicht nur das. Die Broschüre will Ihnen auch Mythologie und Geschichte des Baumes näher bringen. Außerdem erhalten Sie Tipps und Rezepte über die Verwendung von Blättern und Blüten des Ahorns in der Küche (mehr dazu weiter unten).

Der Spitzahorn

Er ist vielerorts anzutreffen, ob als Park- oder Alleenbaum oder in Edellaub- oder Schluchtwäldern. Am liebsten sind dem Spitzahorn Lindenmischwälder. Er erreicht bis zu 30 m Höhe - eine stattliche Höhe für den relativ kurzen Stamm - und kann bis zu 200 Jahre alt werden.

Der Bergahorn

Er ist ein Baum des Alpenlandes, wo man ihn bis zu 1.500 m vorfinden kann, und bevorzugt Schlucht- und Buchenmischwälder. Der Bergahorn wird ebenfalls bis zu 30 m hoch. Seine Rinde besteht aus kleinen Platten, die zum Teil abschuppen und seine charakteristischen orange-braunen Flecken hinterlassen. Er kann 400 bis 500 Jahre alt werden.

Der Feldahorn

Er liebt hohe Sonnenwärme und bevorzugt Edellaubwälder und Hügelland. Der Feldahorn bleibt meistens strauchartig und wird bis zu 15 m hoch. Nur in Einzelfällen wird er bis zu 20 m hoch.


Der beliebte Ahorn - vom Staatswappen bis zu den Kindernasen

Während der Zucker-Ahorn es in Kanada dank der wirtschaftlichen Bedeutung seines Sirups sogar bis auf das Staatswappen geschafft hat, kommt den in Österreich heimischen Ahornarten schon etwas weniger "staatstragende Rolle" zu. Dennoch erfreut sich der Baum größter Beliebtheit: Hat nicht fast jeder von uns sich als Kind an den "propellerartigen" Früchten des Ahorns erfreut, die die Bäume herabkreiseln, und sie gerne als "Nasenzwicker" verwendet!

Viele weitere Informationen über den Ahorn können Sie gegen einen Unkostenbeitrag von 2.- Euro der Broschüre "Der Ahorn - Baum des Jahres 2005" entnehmen. Die 12-seitige, 4-färbige Broschüre ist beim Kuratorium Wald erhältlich.

Quelle: Kuratorium Wald



 

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