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Tolles Erlebnis: Wildtierfütterung und -beobachtung

Begegnung mit den Wildtieren des Waldes im Nationalpark Kalkalpen und im Thumersbacher Winterwald in Zell am See


15.01.2016

Die Stille des Winters im Nationalpark Kalkalpen ist nur eine scheinbare. Auf der Schneedecke, die sich über das Sengsengebirge und das Reichraminger Hintergebirge im Südosten Oberösterreichs legt, hinterlassen Tiere verräterische Spuren. Die Nationalpark Ranger wissen, wer sich im Winterwald herumtreibt und führen Gäste auf Schneeschuhen zu den Wundern der Natur. Die Schneeschuhe erlauben Wanderern auch tiefen Pulverschnee zu überwinden - wie in alten Tagen die Förster bei ihren Revier-Rundgängen im Winter. Zu den mächtigsten Wildtieren des Nationalparks gehört der Rothirsch. Gerade im Winter lässt er sich bei einer Wanderung zur Rotwildfütterung mitsamt seiner Familie gut beobachten. Die Teilnehmer der geführten Tour erleben die eindrucksvollen Geweihträger von der Beobachtungsplattform aus. Schneeschuhwanderungen werden vom Nationalpark Kalkalpen zwischen Jänner und März angeboten. Termine für die Wanderung zur Rotwildfütterung gibt’s noch bis 28. Februar. Nähere Infos: www.kalkalpen.at

Auch die neue Schaufütterung im Thumersbacher Winterwald in Zell am See-Kaprun ist ein beeindruckendes Naturschauspiel. Die Besucher können bei der Abenteuertour, die von einem erfahrenen Berufsjäger begleitet wird, heimische Wildtiere aus nächster Nähe erleben. Beim Anblick majestätischer Rothirsche neben scheuen Rehen und stolzen Mufflons stockt Gästen und Einheimischen, Alt und Jung gleichermaßen der Atem. Der Organisator der Tour, Gerhard Schaffer, ist in seiner Funktion als Förster und Berufsjäger seit vielen Jahren für die Bewirtschaftung des Thumersbacher Reviers verantwortlich. Er begleitet die maximal zehnköpfige Besuchergruppe auf ihrer Entdeckungsreise durch die Wälder auf der Ostseite des Zeller Sees. Abenteuer und Aufklärung über das richtige Verhalten im alpinen Gelände und über die Bedeutung der Tiere für die Erhaltung der Wälder in der Region gehen bei Schaffers Touren Hand in Hand. Die Schaufütterung erleben die Teilnehmer dann von einer speziellen Beobachtungshütte aus. Angelockt durch Rufe des Fachmanns und das bekannte Geräusch des Traktors, mit dem das Futter transportiert wird, kommen bis zu 150 Tiere aus dem Dickicht des Waldes herbeigelaufen - neben dem auch "König der Wälder" genannten Rothirsch mit seinem gewaltigen Geweih sind junge Kälber, erfahrene Alttiere oder die als "Spießer" bezeichneten, männlichen Jungtiere zu sehen. Währenddessen verteilt Gerhard Schaffer die Nahrung, eine Mischung aus Heu, Kraftfutter und Obst, in die Tröge.

Wer sich selber davon überzeugen möchte, wie schwer es ist, auf eigene Faust Wildtiere zu entdecken, kann das im Anschluss an die Wildtierfütterung bei einer Schneeschuhwanderung durch den Thumersbacher Forst probieren. Die Suche nach Tierspuren im Schnee und dem einen oder anderen scheuen Waldbewohner ist mit dem neu gewonnenen Wissen ein spannendes Erlebnis. Am Ende des Ausfluges werden die Wanderer auf der Enzianhütte mit traditionellen Pinzgauer Spezialitäten und dem tollen Panorama in 1.300 Metern Höhe belohnt. Die Abenteuertour, die inklusive Transport zum Fütterungsbereich rund drei Stunden dauert, findet bis 25. März 2016 jeden Montag, Mittwoch und Freitag um 12.30 Uhr statt. Treffpunkt für alle Teilnehmer ist an der Schranke kurz nach dem Waldheimhof in der Talstraße 177 in Zell am See. Um vorherige Anmeldung per Email wird gebeten: schaufuetterung@gmx.at
Infos zur Wildtierfütterung und zur Region Zell am See-Kaprun gibt's unter www.zellamsee-kaprun.com/de/wildtierfuetterung