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Thermen-Aufenthalte zur Entspannung vom Alltag sehr beliebt

Dass die Österreicher ein sehr Thermen-affines Volk sind, zeigt einmal mehr der aktuelle VAMED Thermenreport.


29.04.2011

Die Österreicher lieben ihre Thermen: Über 7,9 Millionen Gäste (+3,2%) haben im vergangenen Jahr die heimischen Thermen besucht. Marktführer in Österreich ist die VAMED Vitality World, die sieben der beliebtesten Thermen- und Gesundheitsresorts betreibt: den AQUA DOME - Tirol Therme Längenfeld, die Therme Geinberg, die Therme Laa - Hotel und Spa, die Therme Wien, die St. Martins Therme und Lodge, das Gesundheitszentrum Bad Sauerbrunn sowie das TAUERN SPA Zell am See - Kaprun. Im Juni 2011 eröffnet die VAMED Vitality World mit dem "la pura women's health resort kamptal" das erste Gesundheitsresort Österreichs mit ausschließlichem Fokus auf Frauengesundheit.

Im Rahmen des dritten Thermenreports wurden heuer 1.155 Österreicher zum Thema Thermenbesuch befragt. Das Ergebnis kurz zusammengefasst: Die Thermenbegeisterung ist ungebremst, die Ansprüche steigen, neue Wünsche werden geäußert und die Bedeutung von Social Media-Angeboten macht sich bemerkbar.

Klares Motiv der Österreicher für einen Thermenbesuch 2011: "Erholung". Satte 90 Prozent gaben "Entspannung und vom Alltag abschalten" als Grund für ihre Thermenbesuche an. Aber auch die Zeit mit dem Partner spielt beim Thermenaufenthalt eine Rolle: Rund ein Viertel der Befragten (24%) gab an, die Thermenausflüge zur "Beziehungspflege" zu nutzen. Damit die Österreicher beim Thermenaufenthalt zufrieden sind, muss die Qualität stimmen. Besonders wichtige Kriterien sind: "gute Wasserqualität" (76%), "Ruhe" (62%), "Einhaltung strenger Hygienebedingungen" (56%) und die "richtige Wassertemperatur" (57%).

Erstmals abgefragt wurden heuer Zusatzangebote, die sich die Österreicher von den Thermenbetreibern wünschen würden. Ganz oben auf der Wunschliste: "Bücher und Zeitschriftenverleih" (52%), "Gesundheitsangebote" wie Ernährungsberatung, Blutdruck- oder Körperfettmessungen (52%) und "Vorträge zum Thema gesunde Ernährung und Kulinarik" (42%). Voraussetzung: Die Angebote müssen gratis sein.

Zu zahlen bereit wären die Österreicher hingegen für "Konzerte" (22%), "exotische Treatment Angebote" wie Hamam oder Ayurveda (21%) und "Schwimmkurse" (19%). Dazu Kommerzialrat Gerhard Gucher, Direktor der VAMED Vitality World: "Den Trend zu Gesundheitsangeboten wie Ernährungsberatung oder Blutdruckmessungen beobachten wir seit geraumer Zeit, auch neuartige Gratisangebote wie die erste Thermenbibliothek in der Therme Wien erfreuen sich allergrößter Beliebtheit. Dem Wunsch der Gäste nach Zusatzangeboten werden wir beispielsweise im Rahmen des längsten Thermentags am 21. Juni mit Konzerten, Schwimmkursen und speziellen Treatment Angeboten nachgehen."

Bei den "Entscheidungskriterien für ein Thermenresort" sind die Ansprüche der Thermenfans im Steigen begriffen: Im Vergleich zu 2010 legten der "gute Ruf" (+11% auf 53%), die "Großzügigkeit der Anlage" (+11% auf 52%) die "breite Angebotspalette" (+9% auf 55%) und das "Preis/Leistungsverhältnis" (+6% auf 85%) deutlich zu. Erfreulich: Trotz hoher Preissensibilität wird das Preis-/Leistungsverhältnis in Österreichs Thermen von 64 Prozent der Befragten als "zufriedenstellend" bewertet.

Auch der Einfluss von Social Media-Angeboten macht sich deutlich bemerkbar: Mehr als zwei Drittel der Befragten (68%) gaben an, von Online-Bewertungen gerade bei der Buchung von Thermenresorts beeinflusst zu werden. Spitzenreiter unter den Social Media-Plattformen bei Thermenfans sind Facebook (68%), Youtube (49%) und Xing (14%).

Die von den Thermengästen am häufigsten genutzten Angebote sind das "Thermenrestaurant" (78%), dicht gefolgt von "Sauna/Dampfbad" (66%) und der "Wasserrutsche" (50%), die sich besonders bei den jüngeren Thermenbesuchern (14 bis 24 Jahre: 83%) großen Zuspruchs erfreut. Deutliche Geschlechterunterschiede offenbaren sich beim Thema Sauna: Obwohl 43 Prozent der Männer eine "gemischte Sauna" als "besonders wichtig" bewerten, sind nur 22 Prozent der weiblichen Gäste dieser Ansicht. Es sprechen sich sogar 31 Prozent der Thermenbesucherinnen deutlich für die Einführung eines "getrennten Sauna-Bereichs" aus. Dieser Idee können nur 9 Prozent der Männer etwas abgewinnen.

Auch bei der Temperaturfrage sind die Geschlechter unterschiedlicher Meinung: Während die Männer ihren Saunagang nach dem Motto "Manche mögens heiß" (83%: 70 bis 100 Grad) bestreiten, fühlen sich die Damen eher bei gemäßigten Temperaturen wohl (89%: 50 bis 90 Grad). Uneinigkeit herrscht auch beim Thema "Größe": Während "ausreichend dimensionierte Saunen" für 76 Prozent der Männer das allerwichtigste Sauna-Kriterium (Frauen: 56%!) darstellt, legen Frauen (80%) mehr Wert auf "strenge Hygiene-Vorschriften" (Männer: 72%). Dazu Gerhard Gucher: "Die VAMED Vitality World hat auf diese Unterschiede Rücksicht genommen und in der neuen Therme Wien ein Sauna-Areal geschaffen, das nicht nur einen großen gemischten Bereich, sondern auch getrennte Sauna-Bereiche für Männer und Frauen anbietet. Ein sehr differenziertes Angebot, das gerade von den Damen extrem gut angenommen wird. In der Praxis hat sich außerdem gezeigt, dass mit solchen Arealen gerade bei 'Sauna-Einsteigern' Hemmschwellen vor dem ersten Sauna-Besuch abgebaut werden können."

Als negative Faktoren, die von einem Thermenbesuch abschrecken könnten, wurden in der Umfrage "überfüllte Thermen" (62%), "hohe Eintrittspreise" (59%) und "Lärmbelästigung" (35%) genannt. Ein besonderes Ärgernis für Thermenliebhaber: Die "Liegen-Blockierer". 73 Prozent (2010: 74%) geben an, sich über Gäste, die "Liegen reservieren, ohne diese zu benutzen", zu ärgern. Interessanterweise geben fast gleich viele (65%) an anderer Stelle an, selbst "ihre Liege mit einem Handtuch zu sichern, wenn sie ins Schwimmbecken oder ins Restaurant gehen" (2010: 69%).

Quelle: VAMED Vitality World, ots