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Oberstdorf : Natürlich Wandern und Wellness im Allgäu

Vom Berg in die Therme und dann zum Musikgenuß


14.05.2010

Oberstdorf ist wohl eine der schönsten Wanderdestina-tionen in den Allgäuer Alpen. Die Breitachklamm, der Europa-Fernwanderweg von Oberstdorf nach Meran, eine 60 km lange Durchquerung der Allgäuer Alpen und der Hindelanger Klettersteig sind nur einige "wanderbare" Empfehlungen. Den ganzen Sommer (von 8. Mai bis 7. November 2010) gilt die Devise "Bergbahnen inklusive". In diesem Zeitraum sind die Tickets für die Bergbahnen in Oberstdorf und dem Kleinwalsertal im Übernachtungspreis von Partnerhäusern enthalten. Mit den Bergbahnen lassen sich beispielsweise das Fellhorn, das Nebelhorn und das Söllereck entspannt angehen. Von diesen "Hausgipfeln", der Mädelegabel oder der Höfats sieht man bei schönem Wetter ganze 400 Gipfel. Beliebte Routen sind die Gratwanderung von der Fellhornbahn-Bergstation zur Söllereckbahn oder der Rundwanderweg von der Station Schlappoldsee der Fellhornbahn zur Bergstation der Kanzelwandbahn.

Seit 2008 finden Groß und Klein auf dem Familienberg Söllereck nicht nur die Sommerrodel- bahn und den Naturerlebnisweg, sondern mit etwas Geschick auch versteckte Schätze: GeoCaching nennt sich dieses Familienspiel mit GPS-Geräten, das bei Kindern die Begeisterung und Neugierde für die Berge weckt. Mountainbiker finden für jede Kondition eine Lieblingsroute, von leicht ansteigenden Strecken entlang wilder Bergbäche bis zu Etappen, auf denen das Bike über Stahlleitern und schmale Felspfade geschultert wird. Zwölf Touren können online auf www.oberstdorf.de abgerufen werden. Für Nordic Walker gibt es rings um Oberstdorf zwölf Routen mit vier bis 13 km Länge. Auf dem Berg warten leichte Themen- und Familienwanderungen, Alm- und Höhenrunden aber auch Klettersteige in luftiger Höhe darauf, entdeckt zu werden.

Oberstdorf ist aber nicht nur ein Hot-Spot für Aktivurlauber, sondern bietet auch alle Voraussetzungen für einen perfekten Wellnessurlaub. Der Ort liegt als südlichste Flächengemeinde Deutschlands auf 815 m Seehöhe und ist von einem riesigen Naturschutzgebiet und den über 2.600 m hohen Allgäuer Alpen umgeben. Oberstdorfs Dreihöhenlage ist einmalig in den Allgäuer Alpen. Auf allen drei Ebenen bewegen sich Naturfans in jenen "mittleren Höhenlagen" (700–2.500 m), die laut wissenschaftlichen Studien ideal für Fettverbrennung und Muskeltraining sind. Oberstdorf ist auch ein heilklimatischer Kurort der "Premium Class" und einer der führenden WellVital-Orte Bayerns. Die Oberstdorf Therme mit ihrem Saunadorf und dessen Hütten im alpenländischen Stil, dem Wellenbad, dem Heilsolepool, den Dampfbädern und dem Hamam bringt genussvolle Entspannung. Außerdem können sich Erholungssuchende in Oberstdorf in zwei Moor-Freibädern sowie einem Badesee vom Alltag "freistrampeln". Der Kneippkurort hat neun Kneippanlagen unter freiem Himmel zum Wassertreten und für Armbäder zu bieten. Zusätzlich zu Moor- und Kneippkuren kommen die Gäste zur Schwefel-, Allergie-, Molke-, Diät-, Schroth- und Thermalkur nach Oberstdorf. Bei Medical Wellness werden Allergien, chronische Erkrankungen und Einschränkungen des Bewegungsapparats gezielt behandelt. Eine Wohltat für Körper, Geist und Seele ist die Kombination aus modernen Wellness- und klassischen Kuranwendungen. Lymphdrainagen, Massagen, Fango und Thalasso-Anwendungen werden ebenso geboten wie Yoga, Akupunktur, autogenes Training, Qi Gong, Tai Chi, Reiki, Ayurveda oder Aromatherapie.

Für Kunst- und Musikgenuß während des Aufenthaltes sorgt z.B. der Oberstdorfer Musiksommer (30.7.-19.8.2010), der in seinem 18. Jahr einen Schwerpunkt auf die Jubilare Schumann, Chopin, Mahler und Bernstein legt. Insgesamt 28 Konzerte spannen den Bogen zwischen Klassik und Moderne, Kammermusik und Orchester, Nachwuchs und internationalen Künstlern. Mit dabei sind diesmal die renommierte Sopranistin Ruth Ziesak, die Dirigenten Ruben Gazarian, Ariel Zuckermann und Juri Gilbo, der Klarinettist Fabio di Càsola und der Cellist Claudio Bohórquez. Die Aufführungen präsentieren sich auf historischen bis ungewöhnlichen Bühnen im Tal und auf dem Berg: "Brass pur" nimmt sich den Schanzenturm als Kulisse, das Berliner Akkordeon Quartett das 2.000 m hohe Söllereck für seine Open-Air­Matinée. Weitere Aufführungsorte sind die Keramikmanufaktur Altstätten oder das Kraftwerk Kempten und erstmals der neue Festspielort Wangen. Von 1. bis 19. August ist Oberstdorf außerdem der Treffpunkt für junge internationale Nachwuchskünstler. Die Meisterkurse, Orchester-Akademien und Podien der Nachwuchsförderung sind international hoch geschätzt und ziehen außergewöhnliche Talente an. Auch deren Schlusskonzerte, das Forum junger Preisträger und die Orchester-Akademie sind absolut sehens- und hörenswert.

Weitere Infos unter www.oberstdorf.de.