Herzlich Willkommen!
Bitte lesen Sie » diesen Hinweis zur Webheimat-Gemeinde!
 
 
Schriftgröße:
12345
 
 

Radfahren mit Genuss in Kärntens Naturarena

Mit dem Rad zu köstlichen Etappenzielen


16.04.2010

Die Räder rollen lassen, am Wegesrand einkehren und einfach genießen. Die Kärntner Naturarena bietet Genussradlern und Mountainbikern neben schönen Touren und Aufstiegshilfen auch eine Menge kulinarischer Köstlichkeiten. Hier die besten Tipps für eine Erkundungstour durch die Region:
 
Ganz bequem lässt sich eine Radpartie auf dem Karnischen Radweg (R3) an. Er verläuft parallel zur italienischen Grenze entlang der Gail - von Kötschach-Mauthen über Hermagor-Pressegger See bis nach Villach (90 Kilometer). Pedalritter reisen am besten mit dem Zug zum Ausgangspunkt der Strecke, die Sportgeräte fahren mit. Von Kötschach-Mauthen führt der Karnische Radweg weitgehend bergab und ist daher wie geschaffen für Familien mit Kindern.
 
Als ähnlich gemütlich erweist sich die "Huckepack-Radtour". Der Bus bringt die Radler von Kötschach-Mauthen nach Obertilliach. Von dort aus geht's auf den Rädern ständig bergab bis nach Kötschach-Mauthen. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, über das Gitschtal per Rad ins Gailtal zu gelangen, der wildromantische Gitschtal-Radweg (R3b) verläuft entlang des Gösseringbaches und mündet bei Hermagor in den Karnischen Radweg R3.
 
Die gut ausgeschilderten Strecken führen durch kleine Dörfer, vorbei an alten Bauernhöfen und Wirtshäusern, die sich der regionalen Küche verschrieben haben. Im Gasthaus Edelweiß in Kötschach-Mauthen - das Städtchen nennt sich auch das "köstlichste Eck Kärntens" - lassen sich durstige Radler den Gerstensaft aus der angeschlossenen, neuen Privatbrauerei "Loncium" über die Kehle laufen. Drei-Haubenküche alpin-adriatischer Art serviert Sissy Sonnleitner in ihrem Restaurant Kellerwand. Feinen Proviant für unterwegs besorgen sich Radler am besten in der Edelgreißlerei von Herwig Ertl, ebenfalls in Kötschach-Mauthen.
 
Im Dorfwirtshaus Grünwald in Dellach stehen hausgemachte Kärntner Nudelspezialitäten im Zentrum des leiblichen Genusses. Zur Einkehr lädt auch der Gasthof Marasch in Kirchbach, das älteste Wirtshaus Kärntens, das auf eine 700 jährige Geschichte zurückblickt. Wie schon anno dazumal kommen fast ausschließlich Produkte aus der eigenen, biologisch geführten Landwirtschaft auf den Tisch. Beim "Bachmann" in der Nähe des Pressegger Sees bei Hermagor serviert der Chef Biolachs aus der hauseigenen Räucherei. Ebenfalls nicht zu verachten: Entlang der Radwege verlocken die Buschenschänken der Bauern mit selbstgemachten Köstlichkeiten zum Einkehren. Neben Kärntner Würsteln, Schinken oder Aufstrichen lassen sich nicht nur Radfahrer den mürben Gailtaler Speck und den würzigen Gailtaler Almkäse schmecken.

Am Weissensee laden Themenwege entlang der Seeufer zum Genussradeln ein. Schautafeln informieren über Fische und Anglerlatein oder erzählen die Weissensee-Legende "Morgenrot küsst Silbermond". Eine Überfahrt mit den Linienschiffen der Weissensee-Schifffahrt bringt zusätzliche Abwechslung in die Radpartien und schont die Kondition vor allem kleiner Gäste. Hier noch ein Tipp für Gourmets: Die Wirte am Weissensee verstehen sich vorzüglich auf die Zubereitung von Forelle, Renke & Co. aus dem saubersten Badesee Österreichs.
 
Auch Mountainbikern mit Hang zu Bequemlichkeit kommt Kärntens Naturarena entgegen. "Lift & Bike Giro" nennt sich das neue Angebot, den Berg samt Bike zu erobern. Die Auffahrt vom Gailtal hinauf in die Nassfeld-Region auf rund 2.000 Metern Seehöhe erfolgt konditionsschonend mit dem Millennium-Express, der längsten Kabinenbahn der Alpen. Nach dem gemütlichen Anstieg schwingt sich der Mountainbiker in den Sattel, um auf der längsten Abfahrtsstrecke der Alpen genau gemessene 11,7 Kilometer bergab zu radeln. Ein Stop auf der Rudnigalm und ein Blick über die Schultern des Käsers, wie er den würzigen Gailtaler Almkäse herstellt, lohnen sich allemal. Für die Tour, die überwiegend auf Forststrassen bis zum Gmanberg oberhalb Tröpolachs rund 900 Höhenmeter überwindet, ist Kondition, vor allem in den Oberarmen, gefragt.
 
Auch am Weissensee reisen Biker und Sportgerät ganz bequem mit dem Sessellift auf die Naggler Alm, denn die Bahn verfügt über einen MTB-Transportsessel. Oben angekommen, wartet auf die Radler ein ausgefeilter Technik-Parcours, der alle möglichen Schwierigkeiten im Gelände simuliert. Eine zünftige Jause lässt sich der Biker auf der urigen Naggler Alm servieren, deren Wirtin Kärntner Spezialitäten aus Bioprodukten der Region zubereitet.
 
Das eigene Rad kann übrigens getrost zu Hause bleiben: In Kärntens Naturarena gibt es zahlreiche Rad- und Mountainbike-Verleihstellen. Sie haben bestens gewartete Räder und auch Helme im Angebot. Spezielle Rad-Hotels warten mit zahlreichen Extras auf, halten etwa Radkarten bereit, bieten geführte Touren an und vergeben meist sogar Leihräder direkt im Haus.
 
Nach einer sportlichen Mountainbike-Tour oder einem gemütlichen Radausflug laden zur Entspannung der bis zu 28 Grad warme Pressegger See bzw. der höchstgelegene Badesee der Alpen, der Weissensee, ein.

Weitere Infos unter www.naturarena.com.