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Liftkarten-Preise im Vergleich: Wo Skifahren teurer wurde

Tageskarten für Erwachsene sind im Schnitt um 2,6 Prozent teurer.


19.11.2014

Ski-Liftkarten werden Jahr für Jahr teurer. Auch vor der heurigen Wintersaison wurden die Preise wieder ein Stück weit angehoben. Das zeigt eine aktuelle Erhebung des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) bei insgesamt 95 österreichischen Wintersportgebieten und -regionen. Die durchschnittliche Preiserhöhung bei Tageskarten für Erwachsene liegt demnach bei 2,6 Prozent. Die 6-Tage-Karte ist im selben Zeitraum um 3,7 Prozent teurer geworden. Zum Vergleich: Der Verbraucherpreisindex ist im Zeitraum September 2013 bis September 2014 nur um 1,6 Prozent gestiegen.

"Die teuersten Skigebiete schrammen gerade noch an der 50-Euro-Marke für die Erwachsenen-Tageskarte vorbei", berichtet VKI-Experte und Projektleiter Peter Blazek. Zwar gibt es in vielen Skigebieten auch günstigere Paketpreise und Ermäßigungen für Kinder. "Doch selbst mit Vergünstigungen wird der gemeinsame Skiurlaub für Familien zunehmend unerschwinglich." Insgesamt wurden 2014 landesweit 95 Wintersportziele untersucht. Dass die Preissteigerung dabei kein einmaliger Ausreißer ist, bestätigt auch der Zehnjahresvergleich: Die Daten zeigen, dass die Preise für Tageskarten seit 2004/2005 um 37,7 Prozent hinaufgeschnellt sind. 6-Tage-Karten wurden im selben Zeitraum sogar um 40 Prozent teurer. Auch hier wieder der Vergleich zum Verbraucherpreisindex: Dieser stieg in jenem Zeitraum um
lediglich 23 Prozent.

Am günstigsten ist das Familienpaket mit Tageskarten für zwei Erwachsene, einen Jugendlichen und ein Kind auf der Salzburger Postalm. Mit 44 Euro zahlt man in dieser Saison deutlich weniger als im Vorjahr - allerdings wurde im Gegenzug die Pistenlänge von 20 auf sechs Kilometer reduziert. Ebenfalls günstig ist das Familienpaket im Wenigzell Schneeland (61,71 Euro) mit zwei und in Niederalpl (72 Euro) mit elf Pistenkilometern. Teuer dagegen wird es etwa am Arlberg (173,50 Euro), in Serfaus-Fiss-Ladis (169,50 Euro) oder Sölden (161 Euro) - allerdings werden hier auch entsprechend Pistenkilometer geboten. Darüber hinaus argumentieren die Seilbahnbetreiber, dass jedes Jahr auch in Ausbau und Modernisierung der Infrastruktur investiert werde.

"Familienrabatte werden unserer Erfahrung zufolge oft nicht aktiv angeboten. Daher raten wir Familien, gezielt danach zu fragen", so Blazek. "Gerade für Kurzaufenthalte lohnt sich auch ein Blick auf kleinere Skigebiete, wie unsere aktuelle Erhebung zeigt."

Den ausführlichen Bericht zum aktuellen Skigebiete-Preisvergleich gibt es ab 20.11.2014 in der Dezemberausgabe der Zeitschrift KONSUMENT sowie unter www.konsument.at.

 
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