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Auf dem Käserundwanderweg zwischen Gailtal und dem Friaul

Schmankerln-Tour zu Gailtaler Almkäse, Speck & Co.


04.08.2010

Auf den Gailtaler Almen in Kärntens Naturarena - hautnah an der Grenze zum italienischen Friaul - treffen zwei Kulturen aufeinander, die der Käsegenuss eint: Auf dem grenzüberschreitenden Käserundwanderweg - der Via delle Malghe (Almenweg) - lässt es sich gemütlich die Almsennereien abklappern, einmal den Fuß auf die italienische, das andere Mal auf die kärntnerische Seite gesetzt.

Auf den österreichischen Almen produzieren die Bauern den würzigen Gailtaler Almkäse, vielfach prämiert und mit dem Prädikat "geschützte Ursprungsbezeichnung der EU" ausgezeichnet. Nur Käse, der nach strengen Qualitätsauflagen hier erzeugt  wird, darf sich Gailtaler Almkäse nennen. Die Senner verarbeiten täglich die frische Kuhmilch zu Käse und lassen Besucher gerne einen Blick in den Käsekessel oder ins Käselager werfen. Zur Jause gibt’s selbstverständlich Almkäse, frische Buttermilch oder "Almschotten", eine aus Molke hergestellte Spezialität, aber auch den Gailtaler Speck, der so wie sein Bruder, der Almkäse, ein EU-Ursprungszeugnis besitzt, sowie andere Köstlichkeiten aus der bäuerlichen Eigenproduktion. 

Anders munden der Käse und sein Beiwerk jenseits der Grenze: Im Friaul kredenzt der Senner (friulanisch: il fedâr) Polenta und Ricotta nebst luftgetrocknetem Schinken. Zum Verkosten bieten die italienischen "Fedâri" unter anderem auch geräucherten Frischkäse an.  

Der grenzüber-schreitende Käserund-wanderweg - Via delle malghe - verbindet auf rund 1.500 Meter Seehöhe die Almen Straniger Alm, Klein-Kordin Alm und Rattendorfer Alm auf Kärntner Seite und die Almen Cordin Grande, Valbertat alta, Valbertat bassa, Meledis, Casera Ramaz und Cason di Lanza auf der friulanischen Seite. Ausgangspunkte aus dem Gailtal sind die Rattendorfer und die Straniger Alm und auf der italienischen Seite Paularo (Cason di Lanza). Die einzelnen Stationen sind mit Schautafeln versehen und der Weg ist zusätzlich mit gelben Markierungen gekennzeichnet. Wer die gesamte Runde gehen möchte, sollte sechs bis acht Stunden dafür veranschlagen. Einige Almen bieten auch Übernachtungsmöglichkeiten an.

Weitere Infos unter www.naturarena.com.