Herzlich Willkommen!
Bitte lesen Sie » diesen Hinweis zur Webheimat-Gemeinde!
 
 
Schriftgröße:
12345
 
 

Wandern rund um Innsbruck noch bis spät in den Herbst hinein

Viele Hütten und Bergbahnen haben mindestens bis Ende Oktober geöffnet.


04.10.2017

Die Bergbahnen stehen still, die Hütten sind geschlossen. Bis sich auf den Pisten wieder die Skifahrer tummeln, machen die Berge Pause. Aber nicht in Innsbruck. Während man in anderen Regionen in eine Art herbstlichen Dämmerschlaf fällt, hält die Hauptstadt Tirols für Wanderer Besonderes bereit. Kaum anderswo dauert die Wandersaison so lange wie hier. Die Wochen zwischen Ende September bis weit in den November laden zu sportlichen Streifzüge durch Innsbruck und die Dörfer der Region ein.

Tirols Landeshauptstadt ist ein Ort der Kontraste. In Innsbruck trifft Urbanes auf Alpines. Tradition und Moderne, Kultur und Natur sind hier keine Gegensätze, sondern vielmehr ein gelungenes Ganzes, das immer wieder überrascht. Die Nordkettenbahnen sind dabei das Bindeglied zwischen Stadt und Berg, in nur 20 Minuten erreicht man von der historischen Altstadt aus das 2.300 Meter hohe Hafelekar. Bereits das tolle Panorama Innsbrucks auf der einen und spektakuläre Fernsichten in den Naturpark Karwendel auf der anderen Seite sind einen Abstecher wert. Darüber hinaus ist die Nordkette ein Paradies für Wanderer und lockt mit Wegen und Pfaden in allen Schwierigkeitsgraden. Immer eine gute Idee sind ein Spaziergang durch den Alpenzoo und ein Zwischenstopp in der Station Seegrube, wo man im Restaurant den Ausblick über die Stadt genießen kann. Die Innsbrucker Nordkettenbahnen sind noch bis 5. November 2017 täglich geöffnet, der Alpenzoo immer von April bis Oktober täglich von 9.00 - 18.00 Uhr und von November bis April von 9.00 - 17.00 Uhr. Das Restaurant Seegrube hat noch bis 5. November 2017 täglich geöffnet.

Rund 50 Hütten und Berggasthäuser laden in Innsbruck und der Umgebung zum genussvollen Wandern ein. Viele davon sind durch ihre gemäßigte Höhenlage nicht nur perfekte Ausflugsziele für Familien, sondern haben auch bis spät in den Herbst hinein geöffnet. Direkt von Innsbruck aus erreicht man in 1,5 Stunden Gehzeit zum Beispiel die beliebte Höttinger Alm, jeweils 40 Minuten braucht man von der Station Hungerburg bis zur Arzler Alm und der Umbrüggler Alm, die als besonders gelungenes Beispiel für die moderne Interpretation des Themas "Alm" auch Stil- und Architekturkennern ein Begriff ist. Etwas anspruchsvoller ist die zweistündige Wanderung auf die Bodenstein Alm. In Zirl ist die urige Jausenstation Brunntal ein lohnendes Ausflugsziel, die rustikale Hütte ist ganzjährig geöffnet und auch bei Schnee über die Ehnbachklamm oder einen Forstweg in jeweils 1,5 Stunden erreichbar. Die Rumer Alm ist bei den Einheimischen ein beliebtes Wanderziel, in gut zwei Stunden wandert man durch Wälder und Wiesen hoch auf 1.232 Meter. Höttinger Alm, Arzler Alm, Umbrüggler Alm und Bodenstein Alm sind noch bis 5. November 2017 geöffnet. Die Jausenstation Brunntal Zirl ist ganzjährig geöffnet, die Rumer Alm noch bis 10. Dezember 2017 (Mittwoch Ruhetag).

Der Natterer Boden im Luftkurort Natters oberhalb von Innsbruck begeistert Spaziergänger und Wanderer besonders im Herbst. Mit herrlichem Blick auf die Nordkette erkundet man hier auf Schusters Rappen schöne Mischwälder und romantische Weiden. Bei Föhnwind ist das Farbenspiel der Natur besonders beeindruckend. Der tiefblaue Himmel bildet herrliche Kontraste zum Goldgelb und Orangerot der Laubbäume. Nicht minder schön wandert es sich am Locherboden. Der Wallfahrtsort mit der berühmten Marienkapelle liegt am Mieminger Plateau. Dank der leicht erhöhten, offenen Lage verwöhnt die Region Sportler und Naturfreunde mit extra vielen Sonnenstunden.

Einige Bergbahnen rund um Innsbruck sorgen mit besonders langen Betriebszeiten für echte Hochgefühle bei Wanderern und Bikern. Die Muttereralmbahnen fahren bis Ende Oktober (16.9. - 22.10. jeweils Samstag und Sonntag, 26.10. - 29.10. Donnerstag bis Sonntag) noch auf den "Abenteuerberg" mit Almenweg, Alpenspielplatz, Bergsee und Downhillstrecken. Themen- und Familienwanderwege locken an den Herbstwochenenden nach Oberperfuss, wo man mit der 8er-Gondelbahn zum Panoramarestaurant fährt (bis 22.10.2017 samstags und sonntags geöffnet). Bei Schönwetter haben auch die Glungezerbahnen an den Wochenenden geöffnet (Herbstbetrieb ab 1. Oktober witterungsabhängig). Die Bergstation am Glungezer ist der Ausgangspunkt des legendären Zirbenwegs, einem Rundwanderweg mit herrlichem Panoramablick und bis zu 700 Jahre alten Zirbenbäumen.

Weitere Infos unter www.innsbruck.info