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Hannibal am Rettenbach Gletscher im Tiroler Ötztal

Fantastisches Gletscherschauspiel vor beeindruckender Kulisse


10.02.2017

Das Künstlernetzwerk Lawine Torrèn inszeniert seit 2001 auf dem Rettenbach Gletscher in Sölden die Lebensgeschichte Hannibals als Gletscherschauspiel um Machtstreben, Leadership, Intrigen und Weltpolitik, als ein “House of Cards” aus Schnee. Der Rettenbach Gletscher gleicht einem Tier: Auf seiner tausende Jahre alten Haut spielt die größte zeitgenössische Performance der Welt.

HANNIBAL überquert die Alpen. Auf 3000 m Seehöhe. Kein Bühnenrand, kein Schnürboden, kein Orchestergraben, nichts hält Hannibal auf. In dieser Eiswelt inmitten der Dreitausender der Ötztaler Alpen ist die Szenerie so großartig, wie die Berge selbst. 300 Spitzensportler, Piloten der Flying Bulls, Tänzer, Schauspieler und Bergsteiger, ein ganzer Ort ist auf den Beinen, wenn 37 Pistenbullys als Elefanten über den Gletscher stampfen.

Die Geschichte: 218 v. Chr. überquerte Hannibal aus Karthago in nur zehn Tagen mit 60.000 Mann und 37 Elefanten die Alpen. Er überwand steile Bergflanken, das sich plötzlich ändernde Wetter, die Lawinen und besiegte Italien. Trotz militärischer Überlegenheit verzichtete Hannibal jedoch auf die Eroberung Roms. Ein Verzicht mit historischen Konsequenzen: Dem Zögern folgte die Niederlage gegen die Römer unter Scipio in der Schlacht bei Zama. Rom stieg zur beherrschenden Macht im Mittelmeerraum auf, Karthago - auf dem afrikanischen Kontinent gelegen, dort wo heute Tunis ist - versank in Bedeutungslosigkeit.

Die fantastische Bergwelt des Rettenbach Gletschers und der Himmel persönlich bauen die Bühne für dieses Volksschauspiel im Großmaßstab. Die Bergbahnen fügen eine Schneepyramide hinzu und bringen das Publikum mit Bussen an den Rand jenes Parkplatzes, der den Zuschauerraum bildet. So unglaublich der Schachzug Hannibals anmutet, mit Elefanten den Alpenhauptkamm zu überqueren, so atemberaubend ist die Naturkulisse auf 3000 m Seehöhe: einmal still, einmal donnernd, breitet sich eine präzise Choreographie von Tänzern und Lawinen, Pistenbullys, Flugzeugen, Helikoptern und Skidoos, Fallschirmspringern und Skifahrern über den Gletscher aus.

Harald Krassnitzer erzählt die Geschichte in einem mitreißenden Soundtrack. Die enorme Größe des Raumes während der Dämmerung bis zur Finsternis erschließt sich durch ausgefeilte Lichttechnik und Special Effects. Breaking News des TV-Senders KarthagoTV berichten direkt aus dem Studio neben der Schneepyramide, die einmal Karthago, einmal Rom darstellt. So wird Fernsehen wortwörtlich zum Fernglas bis hinauf zu den Gipfelpunkten der Szenerie.

Hannibal 2017 am Freitag, 21. April ab ca. 19.30 Uhr
Eintritt Erwachsene (Stehplatz) 42 Euro, Kinder und Jugendliche (Stehplatz Jg. 2001 bis 2010) 23 Euro, Special Guest (Stehplatz inkl. Getränke) 75 Euro, VIP LOUNGE (Tribünensitzplatz, Getränkebuffet, karthagische Speisen) 125 Euro. Alle Tickets inkl. Shuttlebus von Sölden zum Gletscher und zurück.

Alle Infos unter www.hannibal.soelden.com

 
 
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