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Geführte Wildtier-Beobachtungen als schönes Erlebnis

Bei Wanderungen in Österreichs ursprünglicher Natur treffen Besucher mit etwas Geduld und Glück auf faszinierende Wildtiere.


13.07.2017

In Österreichs naturbelassenen Landschaften kann man - mit Ferngläsern im Gepäck - die eine oder andere tierische Entdeckung machen. Da lassen sich Murmeltiere und Gämse erspähen und vielleicht sogar anmutige Wildkatzen und stattliche Rothirsche beobachten. Fachkundige Begleiter geben dabei Einblicke in die Lebensweisen der teilweise seltenen Tierarten und erklären die ökologischen Zusammenhänge.

Saftiges Grün, schroffe Felsen und ein verschlungener Flusslauf - im wildromantischen Nationalpark Thayatal in Niederösterreich finden seltene Tierarten eine ursprüngliche Heimat. Wer hier mit aufmerksamem Blick wandert, entdeckt einige der seltensten Pflanzen- und Tierarten Mitteleuropas: Da leuchtet die türkis-hellgrüne Smaragdechse, dort stürzt sich der flinke Fischotter in die kühle Thaya, die dem Tal ihren Namen gibt. Und im Dickicht der Laubwälder lässt auch sie sich gelegentlich blicken: die Wildkatze. Das graubraune Fell ist die perfekte Tarnung für das seltene Wildtier, das sich mit viel Geduld und ein bisschen Glück erspähen lässt. Sie siedelt sich nur in den einsamsten Waldregionen an, einige von ihnen haben im Nationalpark Thayatal ein Zuhause gefunden. Bei der Wildkatzen-Nachtwanderung am 19. August 2017 und beim Kinder-Spezial am 2. September 2017 können Besucher die nachtaktive Wildkatze in ihrem Lebensraum beobachten. Den Abschluss der rund zweieinhalbstündigen Tour bildet die Nachtfütterung der beiden Wildkatzen Frieda und Carlo in ihrem 450 m² großen Gehege. Weitere Infos unter www.np-thayatal.at

Sie leben in Kolonien hoch oben in den Alpen: In Filzmoos im SalzburgerLand fühlen sich Murmeltiere richtig wohl. Bekanntschaft mit den kleinen, pelzigen Nagern machen Besucher bei der rund eineinhalbstündigen Murmeltiersafari auf der Bachlalm. Zur warmen Jahreszeit sind die rund drei Kilogramm schweren Tiere in den Morgen- und Abendstunden anzutreffen, bevor sie von Oktober bis März ihren wohlverdienten Winterschlaf halten. Das auch "Manggei" oder "Mankei" genannte Alpenmurmeltier ist auf der Bachlalm durchaus an Menschen gewöhnt und lässt sich von den Wanderern mit Karotten und Äpfeln aus dem Bau locken. Neben der Murmeltiersafari gilt auch der Bachlalm-Natur-Erlebnisweg als Geheimtipp für Familien, die Flora und Fauna der Region erkunden möchten. Mehr Infos unter www.salzburger-almenweg.at

Unberührte Natur so weit das Auge reicht, zahlreiche Wildtiere und kulinarischer Genuss warten im Nationalpark Hohe Tauern auf interessierte Besucher. Wer hier die Wanderschuhe schnürt und sich auf die rund sechsstündige Rotwildbeobachtung im Seebachtal bei Mallnitz im Kärntner Teil des Nationalpark Hohe Tauern begibt, trifft auf majestätische Rothirsche, auch "Könige der Wälder" genannt. Außerdem lassen sich häufig andere Bewohner der Wildnis blicken, etwa Bartgeier, Gämsen und Murmeltiere, die im größten Wildnisgebiet des Nationalparks gute Lebensbedingungen vorfinden. Die Wanderung führt in Begleitung eines erfahrenen Nationalpark-Rangers vorbei am malerischen Stappitzer See, an Wasserfällen und Felswänden und schließlich zur Einkehr auf die urige Schwussner Hütte, die Alpen-Adria-Kulinarik zur Stärkung serviert. Noch bis 7. September 2017 ist die geführte Wildtierbeobachtung als "magischer Moment jeden Donnerstag buchbar. Infos: www.nationalpark-hohetauern.at

Wer Gämsen bei ihren akrobatischen Sprüngen über schroffe Felswände beobachten möchte, ist im Naturpark Hall-Wattens in Tirol richtig. Das Fernglas bereit, die Ohren gespitzt, der Blick wachsam: Das Murmeltier beim kecken Pfiff nicht nur hören, sondern auch sehen und die Gämsen beim wagemutigen Sprung an der steilen Felswand bestaunen - im Halltal im Naturpark Hall-Wattens haben Besucher die Gelegenheit dazu. Die Region, in der über Jahrhunderte hinweg Salz abgebaut wurde, fasziniert mit einer beeindruckenden Tierwelt, die in der naturbelassenen Umgebung mit ihren schroffen Kalkwänden und smaragdgrünen Bächen einen Rückzugsort gefunden hat. Ausgestattet mit Präzisionsferngläsern von Swarovski Optik können Wanderer auf speziellen Nature-Watch-Touren ferne Gipfel in den Blick nehmen. Die anmutigen Gämsen sind für viele Besucher der Höhepunkt der Wanderung: Der Guide führt zu einigen Plätzen, wo sich immer ein paar Böcke und Geißen aufhalten. Weitere Infos unter www.hall-wattens.at