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Urig-gemütlicher Advent in der Hochsteiermark

Regional und authentisch


06.11.2013

In der stillsten Zeit des Jahres setzt die Hochsteiermark, also das Land vom Steirischen Semmering zum Hochschwab und bis über die Eisenerzer Alpen hinaus, ganz auf Gemütlichkeit, Regionalität und Echtheit. 

Zur Hochsteiermark gehört zum Beispiel der bekannte Wallfahrtsort Mariazell, der auch als "Lebkuchenstadt" bekannt ist. Der schneebedeckten Basilika zu Füßen liegt der Mariazeller Adventmarkt, durchströmt vom Duft der Lebkuchen, der handgefertigten Spezialität des Orts. Versammelt rund um einen üppigen Adventkranz zieren vorweihnachtliche Marktstände den verträumten Platz. Da lassen sich Kunsthandwerker bei der Herstellung von Mariazeller Keramik über die Schulter schauen, im "Büro für Weihnachtslieder" Kindheitserinnerungen auffrischen und hausgemachte Köstlichkeiten probieren. Woher der Lebkuchen seinen charakteristischen Geschmack nimmt, dieser Frage gehen Besucher in der Schaubackstube in der neuen "erLebzelterei" Pirker nach. Und wenn´s "scho glei dumpa" wird, zaubern wandernde Laternen und wärmende Feuerstellen Helligkeit in kalte Dezembernächte. Der Mariazeller Adventmarkt ist am 1. Adventwochenende Freitag bis Sonntag, an den folgenden Wochenenden jeweils Donnerstag bis Sonntag geöffnet.

In den alten Bergbauorten Eisenerz und Vordernberg verbindet sich die "Barbarafeier" zu Ehren der Schutzpatronin der Bergleute mit dem "Bergmännischen Advent". Wie einst die Knappen feiern die Einwohner etwa in Eisenerz mit den Gästen am 13. Dezember tief im Stollen in der Barabara-Nische des heutigen Schaubergwerks die bergmännische Mettschicht. Auch der Barbaramarkt und die Barbarafeiern in Vordernberg sowie der bergmännische Advent in Hafning bei Trofaiach am 30. November stehen ganz im Zeichen dieser Tradition. Außergewöhnliche Eindrücke lassen sich auch bei der "Barbarafeier" am bergmännischen Advent in Eisenerz am 7. Dezember sammeln, wo beispielsweise der Barbaratanz und der "Ledersprung", ein traditionelles Ritual der Bergleute, zur Aufführung gelangen.

Wenn der dunkle Klang des Jagdhorns in Turnau erklingt, öffnet der "Jagdliche Advent" seine Pforten. Ob seiner Lage im gämsenreichsten Revier Europas verschreibt sich der Ort in der Vorweihnachtszeit ganz seiner "wilden" Tradition. Da lassen sich exquisite und rare Köstlichkeiten wie Wildbret aus der gebirgigen Region vor der stilvollen Kulisse des Turnauer Gemeindehauses verkosten und geschickte Handwerker - vom Glasbläser bis zum Schmied - beobachten. Beim Plausch mit den Weidmännern lernen die Besucher etwas Jägerlatein dazu. Und dann bitten die für ihre musikalische Leidenschaft bekannten Turnauer zum Volkstanz (30. November bis 1. Dezember 2013).

Mit originellem Kunsthandwerk und bäuerlichen Produkten decken sich Besucher im herrschaftlichen Stockschloss in Trofaiach ein, wo sich vorweihnachtliche Atmosphäre abseits von Kommerz und Hektik einfangen lässt. Die stille Zeit dazu nutzen, um über Versöhnung und Veränderung nachzudenken, dazu lädt das Kulturprogramm der Initiative "Art of Reconciliation" unter der Schirmherrschaft des Nobelpreisträgers und Politikers John Hume ein (an Wochenenden von 30. November bis 22. Dezember 2013 geöffnet). In Mürzzuschlag lädt das Adventplatz´l im Herzen der Stadt zur besinnlichen Einkehr. Da sehen sich die Gäste - ein Glas wärmenden Glühwein in der Hand  und die Stimmen des Chors im Ohr - unter hochwertigem Handwerk um und machen einen Abstecher ins nur 5 Minuten entfernt gelegene Winter!Sport!Museum!. Zwischen Brett´ln aus den 30er Jahren und Hornschlitten kommt die nostalgische Stimmung dort ganz von selbst (an den Adventwochenenden von Donnertag bis Samstag).

Leoben
verwandelt sich im Winter zur offiziellen Heimatstadt des HOCHsteirischen Christkindls. Da haben die kleinen Besucher alle Hände voll zu tun, wenn sie am Christkindlpostamt ihre Wünsche deponieren, in der Backstube würzige Kekse aus dem Ofen holen und im "Riesenrad" Platz nehmen, um die glitzernde Wunderwelt von oben zu bestaunen. Das Leobener Christkindl verkürzt den Kindern mit Geschichten und kleinen Überraschungen die Wartezeit bis Weihnachten. Und um die Adventstadt ganz gemütlich im Sitzen zu erkunden, steigen Besucher in den Bummel-Express ein, der unterwegs bei zahlreichen Stationen Halt macht, wo sich Wissenswertes über die Sehenswürdigkeiten der Stadt der Montantechnologie erfahren lässt (29. November bis 23. Dezember täglich geöffnet).

Kostengünstig und umweltfreundlich kommt man mit der ÖBB zum Advent in der HOCHsteiermark. Zum Adventplatz´l in Mürzzuschlag etwa geht´s ab Wien Meidling, Graz oder Liezen ab 25 Euro pro Erwachsenen mit Vorteilscard bzw. 43 Euro ohne Vorteilscard - inklusive einer Kostprobe vom duftenden Mariazeller Lebkuchen und einem Besuch im Winter!Sport!Museum! Für Kinder bis 15 Jahre ist das Paket gratis! Die Adventstadt Leoben erobern Besucher zum Beispiel von Villach oder Klagenfurt aus um 33 Euro mit bzw. 58 Euro ohne Vorteilscard. Kinder sind um 10 Euro mit von der Partie und freuen sich über die kostenlose Fahrt mit dem Riesenrad für die ganze Familie. Infos: www.railtours.oebb.at     

Weitere Infos finden Sie unter www.hochsteiermark.at