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24-Stunden-Wanderung am Achensee

29. Juni 2013, 7.00 Uhr bis 30. Juni 2013, 7.00 Uhr


18.06.2013

Sich selber bezwingen und dabei die einmalige Landschaft rund um den Achensee intensiv erleben - das ist das Ziel der 24-Stunden-Wanderung, die heuer bereits zum 13. Mal stattfindet. Jedes Jahr wählen die Verantwortlichen ein besonders interessantes Ziel aus - in diesem Jahr geht es zu den ältesten Inschriften Tirols am Guffert, einem vorchristlichen Quellheiligtum. Der Guffert (2.195 m) bildet einen eigenständigen Gebirgsstock und liegt nördlich von Steinberg am Rofan zwischen den Tegernseer Blaubergen und dem zentralen Rofan.
 
"Zwei Bergsteiger entdeckten zu Pfingsten 1957 im Achenseegebiet in der Nähe des Guffert eine Höhle, in deren Wänden vorrömische Felsinschriften geritzt waren. Derartige Inschriften hatte man zuvor nur im norditalienischen Alpenvorland bis herauf nach Südtirol gefunden. Die etruskischen Schriftzeichen vom Schneidjoch sind die einzigen, die bis heute in Nordtirol entdeckt wurden. Die Inschriften entstanden nicht gleichzeitig und sind auch nicht vom selben Schreiber, sie wurden vermutlich zwischen 500 und 100 vor Christus in den Stein geritzt - und konnten bisher nicht übersetzt werden. Obwohl der Fundort eine Quelle aufweist, ist seine Lage an der Nordseite des Schneidjochs immer noch rätselhaft“, so beschreibt Achensee-Tourismuschef Martin Tschoner das wirklich einmalige Ziel der Wanderung.
 
Aber genauso wichtig wie das Ziel ist in diesem Fall natürlich der Weg, der in 24 Stunden bzw. rund 18 Stunden reiner Gehzeit mit entsprechenden Pausen zurückgelegt wird: Von Achenkirch/Achenwald (Gasthof Marie - 861 m) führt die Wanderung den Klammbach entlang zur Blaubergalm (1.540 m). Dort wird gefrühstückt. Weiter geht es beim schönen Wetter über Blaubergschneid, Blaubergkopf und die Halserspitz zur Gufferthütte (1.465 m). (Die Schlechtwettervariante verläuft über die Schönleitenalm zur Gufferthütte). Von dort marschieren die Wanderer über die Jagereralm und die Ludernalm zu den "Etruskischen Inschriften". Zwischendurch gibt’s immer wieder Trinkpausen und kleine Snacks.

Danach führt die 24-Stunden-Wanderung über das Schneidjoch (1.811 m) unterhalb vom Gufferts bis zur Stubachalm (1.371 m). Nach der Kreuzung des Talbodens geht es über den "alten Steinbergweg" retour nach Achenkirch zum Almgasthof Huber, wo das Abendessen auf die Wanderer wartet. Von dort geht es weiter zur Falkenmoosalm (1.328 m), der Großzemmalm (1.535 m) und der Lämpereralm. Anschließend marschiert man unterhalb des Juifens zur Rotwandhütte (1.528 m). Talwärts geht es nun über den Brettersbergalm-Hochleger (1.324 m) in Richtung ehemaligen Gasthof Hagen. Von dort geht es über die Strecke des Via Bavarica Tyrolensis Radweges in Richtung Ziel bzw. Ausgangspunkt der Wanderung dem Gasthof Marie in Achenkirch (861 m). Mit einem kräftigen Frühstück werden die Wanderer von den Wirtsleuten empfangen.

Wer bei der 24-Stunden-Wanderung am Achensee dabei sein möchte, kann sich noch bis 23. Juni 2013 schriftlich oder per Mail (info@achensee.info) beim Tourismusverband Achensee anmelden. Die maximale Teilnehmerzahl sind 100 Personen.(Anmeldungen, die nach Erreichen der maximalen Teilnehmerzahl einlangen, werden auf eine Warteliste gesetzt, und bis spätestens 23. Juni über eine Teilnahme verständigt.) Im Nenngeld von 54 Euro pro Person ist die gesamte Verpflegung, Getränke entlang der Strecke, eine Ziel-Urkunde und die Betreuung durch Bergführer inkludiert. Teilnahme-Voraussetzung ist eine entsprechende Kondition und Trittsicherheit. An Ausrüstung sollten knöchelhohe Bergschuhe, Taschen- oder Stirnlampe, Regenschutzbekleidung und eventuell Teleskopstöcke mitgebracht werden.
 
Weitere Infos unter www.24-stunden-wanderung.at