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Haus der Musik : Paradies für Hobbydirigenten

Ausflugsziele in Wien


"Musik und Architektur" ist das Haus der Musik in der Wiener Innenstadt, kein Museum im klassischen Sinne, sondern eine Erlebniswelt, die neue und überraschende Zugänge zur Musik und zu Klang- und Geräuschwelten ebenso vermittelt, wie einen Überblick über Geschichte und Tradition der Wiener Musik- und Musikerpersönlichkeiten, der Dirigenten und Komponisten. Auf vier Etagen wird in realen und virtuellen Klangräumen Musik hör- und sichtbar: Infotainment, Edutainment und Entertainment ziehen sich als Leitmotiv und Gestaltungsprinzip durch das gesamte Museum. Integriert in das Haus der Musik ist auch das Museum der Wiener Philharmoniker, das die Geschichte und aktuelle Aktivitäten eines der berühmtesten Klangkörper der Welt erzählt.

Pünktlich zu seinem zehnten Jubiläum im kommenden Jahr will das Haus der Musik seine Besucher und deren Ohren einmal mehr auf Entdeckungsreise schicken. Neben der erfolgreichen Dauerausstellung ist ein zehntägiges Jubiläumsprogramm im Juni 2010 geplant, dass über alle Sparten hinweg konzipiert ist. Zudem wird es Themenschwerpunkte zu den Jahresjubilaren Frederic Chopin sowie dem Gründervater der Wiener Philharmoniker, Otto Nicolai, geben.

Das berühmte Orchester zählt seit Jahren zu den Publikumhighlights des Hauses, wenngleich auch nur in virtueller Form. Seit Eröffnung des Hauses im Jahr 1999 ermöglicht das junge Museum nämlich seinen Besuchern die Philharmoniker per elektronischem Taktstock zu dirigieren. Die Auswirkungen der eigenen Künste können dabei auf einem Bildschirm quasi in Echtzeit mitverfolgt werden. Bei unklaren Anweisungen erntet der Besucher auch schon mal empörte Zwischenrufe der Orchestermitglieder.

Seit Ende November 2009 erwartet die Besucher nun allerdings eine stark verbesserte Version des "Virtuellen Dirigenten". Die Dirigierqualität wurde entscheidend verfeinert, was mehr Flexibilität in puncto Lautstärke und Tempo der Musik betrifft. Auch lassen sich jetzt einzelne Stimmgruppen beim Dirigieren hervorheben sowie deren Melodieläufe in der elektronischen Partitur genau nachverfolgen. Neue Videoaufnahmen mit den Philharmonikern garantieren Full-HD-Qualität auf der Leinwand. Neben Donau-Walzer, Annen-Polka, Mozarts Kleiner Nachtmusik und dem Radetzky-Marsch ist nun auch der ungarische Tanz Nr. 5 von Johannes Brahms sowie die Orpheus-Quadrille von Johann Strauß zum Dirigieren verfügbar.

Den Erfolg der Installation erklärt sich Jan Borchers, Projektleiter und Professor an der TU-Aachen damit, dass die Besucher hier eine Erfahrung machen können, die ihnen sonst in ihrem Leben für immer verschlossen bliebe. "Wer kann es sich schon leisten, als Hobbydirigent einmal schnell die Wiener Philharmoniker für eine Probestunde zu engagieren", so Borchers. Durch die verbesserten Algorithmen sei das persönliche Erlebnis jetzt noch unmittelbarer und realistischer geworden. "Die Besucher haben eben nicht das Gefühl einen Computer dirigiert zu haben, sondern tatsächlich die Wiener Philharmoniker. Das macht die große Faszination aus", meint Borchers.

Haus der Musik

Seilerstätte 30
1010 Wien
Tel.: +43 (1) 516 48-0

Öffnungszeiten:
täglich von 10:00 - 22:00 Uhr

Nähere Infos auf der Webseite ...


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