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Eisriesenwelt Werfen

Ausflugsziele in Salzburg


Bildquelle: eisriesenwelt.at

Eisriesenwelt Werfen


5450 Werfen

Tel.: +43 (0)6468 5248

email: info@eisriesenwelt.at
Website



Schon von weitem sieht man das gewaltige Höhlenportal von 20 m Breite und 18 m Höhe. Das gesamte Höhlensystem erstreckt sich über eine Gesamtlänge von ca. 42 km, wobei jedoch nur ca. 1 km mit Eis bedeckt ist. Dieser Teil entspricht auch dem der Öffentlichkeit mittels Führungen zugänglichen Teil der Schauhöhle. Im Inneren der Höhle herrscht während der Sommermonate eine Durchschnittstemperatur von ca. 0° C, weshalb für die etwa 1 stündigen Führungen unbedingt warme Kleidung und festes Schuhwerk empfohlen wird.

Unmittelbar hinter dem Höhlenportal betritt man bereits Eisboden, und die Höhlenwände zeigen Eiskaskaden jeglicher Größe. Nach der Eingangshalle zeigt sich die riesige, 150 m lange und 40 m breite Posselthalle. Vorbei am Posselturm (großer Eisstalagmit in der Mitte der Posselthalle) steigt man auf einer Treppenanlage, die durch das Bodeneis im Fels verankert ist, zum Posseltkreuz, der markierten Umkehrstelle des Erstforschers (Anton Posselt) auf.

Der große Eiswall, 20 bis 25 m hoch, ist der steilste Punkt der Führung. Oberhalb dieses Eiswalls leitet die Höhle mit einem schmalen Durchlaß in die Hymirhalle. Sie stellt die Zone des stärksten Eiswachstums in der Eisriesenwelt dar und wird fast völlig vom Eis ausgefüllt. Die mächtigste Figur der Eishöhle, die Hymirburg, erhebt sich im Mittelpunkt der Halle und besitzt einen Basisumfang von nahezu 40 m. Unmittelbar nach der Hymirhalle folgt das Niflheim, an dessen Ostwand sich die Eisorgel, auch Friggas Schleier genannt, befindet. An der Decke sind sehr schöne Eiskristalle zu beobachten, die zeitweise bis zu 10 cm Größe erreichen, sich jedoch während der Sommermonate stark zurückbilden.

Von der Hymirhalle gelangt man nach kurzer Gehzeit in den Mörkdom, der mit 60 m Länge, 30 m Breite und 35 m Höhe zu den größten Räumen des Höhlensystems zählt. Bemerkenswert ist der Mörkgletscher, eine bis zu 8 m hohe Eismauer, bei der die Eisschichten deutlich sichtbar sind. In der Nordwestecke des Doms ist die Urne mit der Asche von Alexander von Mörk aufbewahrt. Er war wesentlich an der Erforschung der Höhle beteiligt und wurde auf eigenen Wunsch hier beigesetzt.

Nun erreicht man in wenigen Schritten den tagfernsten Teil der Führung, den Eispalast. Hier befindet man sich ca. 1 km im Berginneren und über 400 m unter der Erdoberfläche. Der Eispalast ist die letzte Halle größerer zusammenhängender Bodenvereisung. Die Führung macht hier kehrt und man gelangt nach insgesamt ca. 1 Stunde unter Tage wieder ans Tageslicht.

Öffnungszeiten:
Höhlen- und Seilbahnbetrieb: 1. Mai bis 28. Oktober
9:00 bis 15:30 (letzte Führung) oder 16:30 (letzte Führung im Juli und August)
Dauer der Führung: ca. 1 Stunde und 15 Minuten. Für den Besuch sollte man insgesamt 3 bis 4 Stunden einkalkulieren.

Nähere Infos auf der Webseite ...


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