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900 Jahre Stift Seitenstetten

Der "Vierkanter Gottes"


07.03.2013

Eingebettet in die mit Birnbäumen üppig bestückte, hügelige Mostviertler Landschaft, prägt das Stift Seitenstetten seit Jahrhunderten Menschen, Natur und Kultur. Kunst, Kultur, Natur & Kulinarik zeigen im Stift Seitenstetten ein harmonisches Miteinander. Der "Vierkanter Gottes" wie das Kloster landläufig genannt wird beeindruckt mit seinen barocken Kunstschätzen, der einzigartigen Galerie und dem Historischen Hofgarten. Entspannung und Genuss bietet der Landgasthof Stiftsmeierhof.

Seit 900 Jahren wirken Mönche im Stift Seitenstetten und machen den "Vierkanter Gottes" zu einem spirituellen und wirtschaftlichen Zentrum der Region. Aus Anlass des Jubiläums zeigt das Stift vom 1. April bis 31. Oktober 2013 die Ausstellung  "Leben im Vierkanthof - wo Bauern und Mönche beten und arbeiten". Kernthemen der Ausstellung sind die bäuerliche Arbeit und die mönchische Spiritualität.
Kutte & Tracht - Messwein & Most - Choral & G`stanzl: Die Gegenüberstellung verschiedener Spielformen des gleichen Themas verleiht der Jubiläumsausstellung einen besonderen Reiz. Die Schau beeindruckt mit verschiedensten Facetten, die einerseits Einblick ins Klosterleben gewähren, aber auch den Blick auf das Mostviertel schärfen.

Besonderes Augenmerk verdienen jene Bereiche der Jubiläums-ausstellung, die bislang für die Öffentlichkeit noch kaum geöffnet waren und nun im Rahmen von Führungen zugänglich sind: Das Sommerrefektorium, ein prunkvoller Speisesaal mit beeindruckenden Fresken sowie die Schatzkammer, die wertvolle Messgewänder und Kelche beherbergt.

Stift Seitenstetten beherbergt auch eine Reihe von bedeutenden Kunstschätzen. Den Marmorsaal und die Bibliothek zieren Deckenfresken von Paul Troger. Ein Deckenfresko von Bartolomeo Altomonte befindet sich über der Abteistiege. Das Sommerrefektorium schmücken 19 Bilder von Kremser Schmidt, dem bedeutendsten österreichischen Barockmaler. In der Stiftsgalerie befindet sich eine der bedeutendsten Privatsammlungen Österreichs. Neben Klassikern aus dem Barock über selten gesehene Werke von Albert Dürrer sind auch Werke zeitgenössischer Künstler wie Maria Lassnig, Werner Berg und Fritz Wotruba zu bewundern.

Im barocken Hofgarten blühen über 110 verschiedene Arten historischer Rosen. Vor allem ist der Garten ein abwechslungsreich und liebevoll gepflegter Ort der Ruhe und Entspannung. Bänke und das Rosenkranzlabyrinth laden zum Verweilen ein. Neben einer Vielzahl an Blumen, Bäumen und Sträuchern gedeihen hier auch viele Heil- und Küchenkräuter. In der Stiftsbrennerei hergestellte Brände und Liköre gibt es im stiftseigenen Hofladen zu kaufen. Tee aus dem Klostergarten und Kräutersalze locken Kenner und Liebhaber nach Seitenstetten.

Die Gegend rund um das Stift Seitenstetten ist bei Rad- und Wanderfreunden beliebt. Ausgedehnte, gut beschilderte Strecken führen in unterschiedlichen Ausprägungen durch die mostviertler Landschaft. Der Rosenweg - ein neuer Themenweg - bietet auch als Rätselwanderweg für Kinder zahlreiche Highlights.

Weitere Infos zum Stift Seitenstetten finden Sie unter www.stift-seitenstetten.at.