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Nonseum: Ein Museum mit Augenzwinkern

Zufluchtsort aus der Logik des Alltags



Geführt vom "Verein zur Verwertung von Gedankenüberschüssen" präsentiert das Nonseum in Herrnbaumgarten Erfindungen, deren Nutzen nicht immer erwiesen ist - deren Unterhaltungswert aber ganz bestimmt. Besucher verfolgen etwa den Geschichtskrimi um die Auffindung des Skeletts des letzten K. & K. Doppeladlers und bewundern den "Stiegenbesen", der zwei Stufen auf einmal wischt, oder die windbetriebene Zahnbürste, die bei Windstille vom Fön angetrieben wird. Auch der Sicherheitsbleistift, der dem erhöhten Unfallrisiko Beamter durch Einschlafen bei Schreibarbeiten entgegenwirken soll sowie der gedämpfte Nudelwalker, der Ehemännern humanere Behandlung bieten soll, regen Besucher zum Schmunzeln an. Epochale Weltverbesserungen wie der ausrollbare Zebrastreifen konkurrieren im Nonseum mit der historisch einzigartigen Knopflochsammlung, die angeblich auch das Knopfloch Napoleons beherbergt.

Das Nonseum, ein Zufluchtsort aus der Logik des Alltags, wurde 1985 gegründet. Die Idee dazu entstand bei der "1. Österreichischen Nonsense-Erfindermesse" 1984. Von fünf jungen Herren initiiert zog die Messe unerwartet 5.000 Besucher in die Marktgemeinde Herrnbaumgarten und gab den Anstoß zur dauerhaften Einrichtung des Nonseums. Seit 1985 veranstaltet das Haus in unregelmäßigen Abständen einen Erfinderkongress und das nervenaufreibende 24-stündige Weinbergschnecken-Rennen.

Weitere Infos unter www.nonseum.at