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Silvester - Lärm bedeutet Stress für Haustiere

Appell an alle Tierfreunde: Verzichten Sie auf Feuerwerkskörper!


Je näher der Jahreswechsel rückt, umso mehr Hektik und Stress machen sich breit. Hunde, Katzen und andere Haustiere lieben den alljährlichen Trubel überhaupt nicht - die meisten von ihnen reagieren verstört auf das Krachen zu Silvester. Übermäßiger Lärm und ungewohnte Lichtreflexe rufen bei den Tieren Angstsymptome wie Zittern, Durchfall oder ekstatisches Gebell hervor.

Der Gehörsinn eines Hundes oder einer Katze ist dem des Menschen bei weitem überlegen. Man kann sich also ausmalen, wie sich das Krachen eines Böllers oder das Zischen einer Rakete in den Ohren eines Hundes oder einer Katze auswirkt - und wie die Tiere sich bei diesem "Höllenwirbel" fürchten. Da Sie nicht verhindern können, dass andere Menschen zu Silvester ihrer "Lust am Lärm" frönen, können Sie nur das Tier so gut wie möglich abschirmen.

Bei besonders ängstlichen Tieren empfiehlt es sich, schon einige Tage vor Jahreswechsel einen Tierarzt aufzusuchen. Dieser kann Beruhigungstropfen verordnen, die dem Tier leichter über die Silvesternacht helfen.

Katzen
sind zu Silvester sehr nervös und deshalb ist es günstig, ein ruhiges, gleichbleibendes Umfeld zu schaffen. Lassen Sie leise, ruhige Musik laufen - Katzenfreunde empfehlen klassische Musik und sanfte Balladen.

Bei jedem Kracher, den die Katze hört, blickt sie verstört zu ihrem Besitzer. Reden Sie beruhigend auf Ihre Katze ein und vermeiden Sie hektische Bewegungen.

Am besten richtet man ein ruhiges Plätzchen her, auf das sich die Katze zurückziehen kann. In einer Stadtwohnung bieten sich Badezimmer oder Abstellraum an. Wenn am ersten Jänner das Krachen und Sausen vorbei ist, wird die Mieze erleichtert wieder ihre bisherigen Lieblingsplätze einnehmen.

Hunde
stimmen im Silvestertrubel gerne Heulkonzerte an. Anders als bei der Katze sollte man auf dieses Verhalten aber nicht allzu sehr eingehen, denn das erzielt den gegenteiligen Effekt: Der Hund fühlt sich in seinem Kummer verstanden und will seinen Menschen zum (jaulenden) "Mitleiden" auffordern.

Behandeln Sie Ihren Hund also, als ob der 31. Dezember ein Tag wie jeder anderer wäre. Lassen Sie beruhigende Musik laufen, legen Sie ihm sein Lieblingsspielzeug bereit. Halten Sie die Fenster möglichst geschlossen, damit die silvesterlichen Geräusche zumindest nur gedämpft an sein feines Ohr dringen.

Die Natur erfordert es, dass Ihr Hund auch am lautesten Tag im Jahr sein Geschäft erledigen muss. Ängstliche Tiere sollten Sie am besten in der raketenfreien Zeit ausführen. Lassen Sie Ihren Hund aber beim Spaziergang keinesfalls von der Leine! Ein plötzliches Krachen kann ihn derart erschrecken, dass er in Panik gerät und davonläuft.

Quelle: IAMT, Österr. Tierschutzverein


In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und Ihren vierbeinigen Lieblingen schöne Festtage und einen stressfreien Jahreswechsel.

 

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