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Sexueller Missbrauch beim Tier

Veterinärmediziner brechen Tabu

30.08.2006

Schottische Veterinärmediziner fordern mehr Aufmerksamkeit für ein heikles und tabuisiertes Thema ein: den sexuellen Missbrauch von Tieren durch Menschen. Die sogenannte Sodomie sei alles andere als harmlos. Sie sei vielmehr ein ernst zu nehmender Bereich des Tierschutzes, betont Helen Munro von der Royal School of Veterinary Studies in Edinburgh in einem Fachkommentar.

In der Vorstellung vieler Menschen sei Sex mit Tieren im Rahmen der Viehzucht wenig besorgniserregend, da davon ausgegangen werde, dass die Tiere groß genug seien, um keine Schäden abzubekommen, meint Munro im "Veterinary Journal". Tatsächlich aber könnten sexuelle Aktivitäten mit Tieren, insbesondere beim Einsatz von Gegenständen, schwerwiegende Verletzungen erzeugen.

"Es scheint als ob der sexuelle Missbrauch von Tieren auch in diesen modernen Zeiten beinahe ein letztes Tabu darstellt - sogar für die Berufsgruppe der Veterinärmediziner", stellt Munro fest. Sie appelliert an die Kollegenschaft, das Thema stärker zu berücksichtigen und über Verdachtsfälle nicht hinwegzusehen.

Quelle: newscientist.com

 

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