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Schnee fressen kann für Hunde böse Folgen haben

Hundebesitzer sind zur Vorsicht aufgerufen

Im Schnee herumzutollen ist ein Riesenspaß für alle Vierbeiner und außerdem gut für Körper und Seele. Aber aufgepasst: Viele Hunde fressen im Spiel Schneebrocken - und das kann unangenehme Folgen haben. Empfindliche Tiere entwickeln eine Magen-Darm-Entzündung, die mit Erbrechen und wässrig blutigem Durchfall einher geht. Außerdem können sich Split und Streusalz im Schnee befinden, was das Krankheitsbild noch verschärft.

Zeigt Ihr Hund derartige Symptome, rät Tierärztin Dr. Tina Kugler vom Deutschen Tierhilfswerk: "Die Fütterung sollte für 24 Stunden eingestellt werden. Trinken darf das Tier soviel es mag. Das Wasser hat vorzugsweise Raumtemperatur. Nach einem Tag kann leicht verdauliches Futter, wie Reis mit Hüttenkäse und ein wenig Hühnerfleisch gefüttert werden. Dies gilt nur für weniger schwerwiegende Fälle. Ist der Hund ernsthaft erkrankt, wirkt er schlapp und lustlos oder hat gar Fieber, muss das Tier umgehend einem Tierarzt vorgestellt werden. Hausmittel bitte keinesfalls in Eigenmedikation anwenden!"

Aus diesem Grund sollten Hundebesitzer darauf achten, dass ihre Vierbeiner keinen Schnee fressen - auch wenn es noch so viel Spaß macht. Hier muss sich der Tierhalter seiner Verantwortung stellen und kann damit sein Tier vor den unangenehmen Schmerzen, die eine Darmgrippe mit sich bringt, bewahren.

Quelle: DTH

 

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