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Viel Schlafen stärkt das Immunsystem (von Tieren)

Langschläfer unter den Tieren sind besser vor Parasiten geschützt

06.08.2009

Schlafen ist gesund! Das gilt auch für Tiere. Wissenschaftler haben jetzt herausgefunden, dass Tiere, die länger schlafen, weniger unter Parasitenbefall leiden und eine höhere Konzentration von Immunzellen im Blut haben als Kurzschläfer.

Ein internationales Forscherteam, bestehend aus Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, der Durham University in Großbritannien und der Boston University School of Medicine (USA), war der Theorie nachgegangen, ob und inwiefern Schlaf die Immunfunktion verbessert. Schlaf sei ein biologisches Phänomen, denn obwohl er einen großen Teil der Lebenszeit eines Tieres ausmache und in zahlreichen experimentellen Studien genau beleuchtet wurde, gebe es noch immer keine einhellige Meinung bezüglich seiner Funktion, sagt der Leiter der Studie, Brian Preston vom Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie. Außerdem habe bisher noch niemand erklären können, warum sich im Laufe der Evolution bei verschiedenen Tierarten Unterschiede hinsichtlich ihres Schlafbedürfnisses herausgebildet haben. So beträgt beispielsweise die Spanne bei Säugetieren zwischen 3 und 20 Stunden Schlafdauer pro Tag.

"Unsere Studie zeigt, dass Schlaf eine wichtige Rolle beim Schutz der Tiere vor Parasitenbefall spielt", erläutert Preston. Die Wissenschaftler hatten dazu verschiedene Daten über den Schlaf, das Immunsystem und den Parasitenbefall von über 30 Säugetierarten verglichen und dabei festgestellt, dass Säugetiere, die länger schlafen, mehr Immunzellen hatten als Kurzschläfer und außerdem wesentlich weniger von Parasitenbefall betroffen waren. "Wir vermuten, dass Schlaf das Immunsystem auftankt. Wenn ein Tier wach ist, verbraucht es viel Energie - unter anderem für die Nahrungssuche, die Suche nach einem Fortpflanzungspartner und die Versorgung des Nachwuchses. Wenn ein Tier schläft, vermeidet es diese Energie verbrauchenden Aktivitäten und kann die so gesparten Ressourcen in die körpereigenen Abwehrkräfte investieren", erklärt Preston.

Auch die Schlafforschung beim Menschen hat immer wieder die gesundheitsfördernde Funktion der nächtlichen Ruhe belegt. So vermindert ein ausreichender Schlaf beispielsweise offenbar die Infektionsanfälligkeit, sorgt für verbesserte Abwehrkräfte oder unterstützt bei Erkrankungen den Heilungsprozess, während dagegen ein Schlafmangel zum Beispiel zu Bluthochdruck oder Übergewicht führen kann. Die aktuelle Studie könnte daher auch in Hinblick auf die Gesundheit des Menschen relevant sein.

Quelle: dgk, animal

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