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Rassehunde aus dem Internet : Kein Hund - Geld weg

Etliche Tierfreunde wurden bei Hundekauf Opfer eines Internet-Betruges


22.10.2008

Obwohl das Problem schon seit einigen Jahren besteht kommt es in letzter Zeit wieder verstärkt zu Emails und Foren-Postings im Internet, bei dem Hunde von Züchtern aus Afrikanischen Staaten, vor allem Kamerun, angeboten werden. Rassenhunde werden für einen Bruchteil des Marktwertes angeboten, teilweise sollen die Tierfreunde sogar nur die Reisekosten übernehmen.

Allerdings bleibt es nicht bei den Reisekosten. Nach und nach werden andere Kosten eingefordert, wie z.B. Tierarztbesuche, Versicherungen oder Medikamente. Die Kosten steigern sich oft auf mehrere Tausend Euro, ohne das die neuen Besitzer mehr als ein Foto des Hundes gesehen haben. Oft handelt es sich bei den Fotos um Bilder aus dem Internet.

Mehr als Internet-Foto gibt es nicht

Bei dem Foto eines Hundes bleibt es dann auch. Die Tierfreunde erhalten den Hund nie, trotz den hohen Ausgaben. Oft probieren die Betrüger noch einmal an Geld zu kommen, mit der Behauptung das der Hund beim Transport am Zoll aufgehalten wurde. Spätestens dann wird es den meisten Leuten klar, dass sie einem Betrug zum Opfer gefallen sind. Allerdings ist das Geld bis dahin weg, und die Betrüger unauffindbar.

"In unseren Nachbarländern Deutschland und Ungarn werden Leute in letzter Zeit vermehrt Opfer dieser gewissenlosen Betrüger," berichtet Johanna Stadler-Wolffersgrün, Programmleiterin der internationalen Tierschutzorganisation VIER PFOTEN. "Die internationale Kriminalität nutzt schamlos Menschen aus, die ein Herz für Tiere haben."

Augen auf beim Hundekauf

Wer ein Herz für Tiere hat und auf der sicheren Seite sein will, besorgt sich ein Tier aus dem Tierheim, so Stadler-Wolffersgrün weiter. Hier findet man auch Rassehunde die sehnlichst auf neue Halter warten. Zudem kann man die Tiere kennen lernen, bevor man sich auf die finanzielle und emotionale Verpflichtungen des Hundehaltens einlässt.

Quelle: Vier Pfoten

 

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