Herzlich Willkommen!
Bitte lesen Sie » diesen Hinweis zur Webheimat-Gemeinde!
 
 
Schriftgröße:
12345
 
 

Große Preis-Unterschiede bei Hunde & Katzen-Futter

Monatskosten für Hunde-Katzen-Futter variieren um 1.900 %

06.11.2006

Für Rex und Minka sind die Preisunterschiede beim Futter tierisch. Bis fast zum Doppelten können die Preise für ein und dieselbe Nahrung auseinander liegen. Das zeigt ein Arbeiterkammer (AK) Test vom August und September bei knapp 210 Hunde- und knapp 250 Katzenfutter-Produkten in 18 Wiener Geschäften. Für einen Monatsverbrauch können sich die Tierbesitzer viel Geld sparen, wenn sie die Preise vergleichen.

Viele Tierbesitzer können sich ihren Alltag ohne ihren bellenden oder miauenden Liebling nicht mehr vorstellen. In Österreich hat bereits jeder vierte Haushalt eine oder mehrere Katzen. In jedem sechsten Haushalt lebt mindestens ein Hund.

Der AK Test zeigt, dass die Preisunterschiede für ein und dieselbe Hunde- und Katzennahrung beträchtlich sind. So kostet etwa das Chappi Hunde-Trockenfutter im Zehn-Kilo-Sack zwischen 8,99 und 16,99 Euro - das ist eine Differenz von 89 Prozent. Die Preise für Katzenfutter können um die Hälfte variieren. Für 100 Gramm Whiskas Frischebeutel werden zwischen 0,39 und 0,59 Euro verlangt.

Hund und Katz können das monatliche Haushaltsbudget ganz schön belasten. Denn zwischen billigstem und teuerstem Produkt liegen bis zu saftigen 1.833 Prozent für einen Monat. So kostet Katzen-Trockenfutter von 1,80 bis 34,80 Euro für einen Monat. Fast 50 Euro oder 821 Prozent können auch zwischen günstigstem und teuerstem Hunde-Trockenfutter liegen: Die Monatspreise für den Vierbeiner mit durchschnittlichem Gewicht (zehn Kilogramm) befinden sich je nach Produkt bei 5,70 und 52,50 Euro.

Mehr bezahlen für Markenprodukte als für Eigenmarken

So wird z.B. für ein Kilogramm Katzen-Trockenfutter der Eigenmarken durchschnittlich 2,54 Euro verlangt. Beim Vergleich der gängigen Markenprodukte bezahlen Tierliebhaber für ein Kilogramm Katzen-Trockenfutter im Durchschnitt 8,07 Euro. Das ist ein Preisunterschied von 218 Prozent oder 5,53 Euro. Auch bei Hunde-Trockenfutter sind die Markenprodukte um durchschnittlich
111 Prozent kostspieliger als die Eigenmarken.

Grundpreis-Vergleich macht sicher!

Konsumenten sollten unbedingt den Grundpreis vergleichen, wenn es mehrere Packungsgrößen gibt. In der Regel sind Großpackungen deutlich billiger, rät die AK.


"Royal Canin"-Chef Wolfgang Kren hält Aussagen für bedenklich

Als nur bedingt aussagekräftig und bedenklich bezeichnet Ing. Wolfgang Kren, Geschäftsführer von "Royal Canin Österreich", die präsentierte Untersuchung der Wiener Arbeiterkammer über die monatlichen Kosten für Hunde- und Katzenfutter.

Ing. Wolfgang Kren: "Diese Vorgangsweise istäußerst bedenklich, da nicht auf die Futtermengen-Empfehlungen der Hersteller Rücksicht genommen wurde." Bei hochqualitativem Futter, wie z.B. von 'Royal Canin', kommt ein Hund oder eine Katze mit weniger Nahrungsmenge aus, als dies bei Produkten aus dem Billigsegment der Fall ist. Kren: "Man muss bei solchen Vergleichen unbedingt auch Qualität und Rezeptur und die damit zusammenhängenden Mengenempfehlungen berücksichtigen! Die für die Studie von der AK errechnete tägliche Futtermenge für eine Katze (80g/Tag) weicht von unserer Empfehlung (35-70g/Tag) deutlich ab!"

Dem Tier zuliebe sollen sich Konsumenten auf die Qualitätsaspekte des Futters verlassen und weniger auf Vergleiche, die lediglich Preise berücksichtigen, noch dazu aus verschiedenen Qualitäts-/Marktsegmenten.

In diesem Zusammenhang verwies Ing. Wolfgang Kren auf die erst kürzlich ebenfalls von der AK durchgeführte Qualitäts-Untersuchung, bei der das "Royal Canin"-Produkt "Size Medium" als Testzweiter hervor ging.

Quelle: AK, Royal Canin

 

Top Themen

Top Links