Herzlich Willkommen!
Bitte lesen Sie » diesen Hinweis zur Webheimat-Gemeinde!
 
 
Schriftgröße:
12345
 
 

Pollenallergie und Haustiere

Was können Pollenallergiker mit Haustier für eine geringere Belastung tun?

17.03.2008

Die Pollenallergie - im Volksmund auch "Heuschnupfen" genannt - stellt in Europa die häufigste Allergieart dar: rund 15 % der Bevölkerung sind davon betroffen, Tendenz steigend. Von 1926 bis 1986 ist eine drastische Steigerung von 1.200 Prozent zu verzeichnen.

Pollen gelangen bei der Blüte von Bäumen, Gräsern und Kräutern in großer Zahl in die Luft (bis 3 Millionen Pollen pro Liter) und dann auf unsere Nasenschleimhäute und in den Bronchialraum. Dort koppeln die Eiweißstoffe an bestimmte weiße Blutkörperchen an und setzen im Fall einer verstärkten Abwehrreaktion so genannte Histamine frei, welche die bekannten Symptome wie tränende Augen und laufende Nase auslösen.

Aber das ist nicht alles. Der Katalog der möglichen Beschwerden besteht aus Erschöpfung, Reizbarkeit, Depressionen, rauhem Hals, erhöhter Temperatur, Durchfall, Kopfschmerzen, Irritation, Leistungsabfall, Konzentrationsstörungen, schmerzende Zähne, Druck hinter den Augen, sowie Ausschlag, Kältegefühl, grippeartige Symptome, Krämpfe, geschwollene Lymphknoten, Blasenschwäche, Herzrhythmusstörungen oder Panik-Attacken.

Da man den Pollen meist nicht ganz entgehen kann, ist es besonders wichtig, die Pollenmenge in den Wohnräumen so niedrig wie möglich zu halten. Dazu kennen Allergiker eine Menge geeigneter Maßnahmen: Kleidung vor der Tür ausschütteln, nur zu wenig belasteten Zeiten lüften, abends Haare waschen usw..

Allergiker mit Haustieren unterschätzen allerdings häufig die Menge an Pollen, die durch Hund oder Katze in den Wohnbereich eingeschleppt wird. Bereits einmaliges Schütteln des Tieres kann Hunderttausende von Pollen in der Wohnung freisetzen und zu schweren allergischen Reaktionen führen.

Grundsätzlich gilt hier: während der "hochallergenen" Zeit ist das Schlafzimmer für Vierbeiner tabu, sinnvoll kann auch das Ausbürsten des Fells sein, natürlich außerhalb der Wohnräume und durch ein nicht-allergisches Familienmitglied.

Guten Schutz bietet auch eine Lösung, die von einem deutschen Pharmakonzern gegen die Allergene der Tierhaarallergie entwickelt wurde. Sie reinigt das Fell der Tiere zusätzlich von Pollen und kann dadurch allergischen Reaktionen des Tierhalters vorbeugen. Die Lösung ist unter der Bezeichnung "Allerpet" in Apotheken und beim Tierarzt erhältlich. Sie wird ein bis zweimal pro Woche auf das Fell des Tieres aufgebracht. "Allerpet" ist für Mensch und Tier völlig ungiftig und laut Hersteller sogar für Welpen zugelassen.

Quelle: openpr

 

Top Themen

Top Links