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Einkaufsführer für Kosmetika ohne Tierversuche

Schönheit ohne Tierleid

27.07.2007

In der EU sterben jährlich rund 30.000 Versuchstiere für Lippenstifte, Lidschatten und Lotionen. Die Kosmetikindustrie benutzt die Tiere, um an ihnen die Verträglichkeit von Inhaltsstoffen von Kosmetika zu testen. Auf diese Tests könnte aber ohne Sicherheitsrisiko für die Konsumenten  verzichtet werden. Die Arbeiterkammer OÖ hat jetzt einen Online-Einkaufsführer mit Firmen erstellt, die tierversuchsfreie Produkte anbieten.

Zur Zeit werden in nahezu allen Bereichen, in denen Menschen mit potenziell gesundheitsschädlichen, chemischen Stoffen in Berührung kommen, Tierversuche durchgeführt. Aber nur rund 30 Prozent dieser Tierversuche sind auch gesetzlich vorgeschrieben. Es ist verständlich, dass Arzneimittel getestet werden müssen. Nicht nachvollziehbar ist hingegen, dass auch die Kosmetikindustrie ihre Produkte an Tieren erprobt.

Zwar dürfen Wimperntuschen, Cremes und Zahnpasta seit 2004 als Fertigprodukte nicht mehr an Tieren getestet werden. Für Inhaltsstoffe, die zur Fertigung der Endprodukte benötigt werden, gilt dieses Gesetz aber nicht. Bis 2009 wird das EU-weit auch so bleiben. "Der Industrie stehen aber ohnehin 8000 bereits getestete Stoffe zur Verfügung, die man jederzeit problemlos verwenden kann", sagt Dr. Johann Kalliauer, Präsident der Arbeiterkammer Oberösterreich.

Viele Konsumenten würden gerne Produkte kaufen, für die keine Tiere zu Schaden gekommen sind. Allerdings existieren hier verschiedenste Prüfsiegel, die mehr oder weniger verlässlich sind. Deshalb hat die Arbeiterkammer jetzt einen Einkaufsführer für Oberösterreich herausgegeben. Darin sind zahlreiche Geschäfte, Kosmetikinstitute und Online-Versandhäuser aufgelistet, die tierversuchsfreie Produkte anbieten. Diesen Einkaufsführer kann man sich unter www.ak-konsumenten.info aus dem Internet herunterladen.

Quelle: AK OÖ

 

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