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Katzen können Süßes nicht schmecken

Schokolade fressen sie nur wegen Fett oder anderen Zutaten

Den genetische Background, warum Hauskatzen keine Affinität für Süßes haben, konnten Wissenschaftler des Monell Chemical Senses Center in Philiadelphia nun klären: Es fehlen ihnen nämlich wesentliche Basenpaare auf der DNA. Das bedeutet, dass sie Proteine zum Zuckerschmecken nicht herstellen können.

Seit Jahrzehnten ist den Forschern klar gewesen, dass Katzen keinerlei Freude an süßen Speisen haben. Unklar war den Wissenschaftlern jedoch, warum die Hauskatzen keine Affinität für Zucker haben. Die meisten Säugetiere und auch der Mensch haben Rezeptoren für süßen Geschmack auf ihrer Zunge. Diese Rezeptoren enthalten ein Paar von Proteinen namens T1R2 und T1R3, die zusammengekettet sind und die, wenn sie Zucker schmecken, Reaktionen in den Zellen hervorrufen. Wissenschaftler um Joseph Brand haben nun die Gensequenzen in der Katzen-DNA untersucht. Dem Gen für T1R3 fehlen 247 Basenpaare. Dadurch können sie die Proteine nicht herstellen.

Katzen sind reine Fleischfresser und diese brauchen zum erfolgreichen Überleben nicht notwendigerweise den Geschmackssinn für Süßes. Es gebe Beispiele, dass Katzen Marshmallows gefressen haben, allerdings kaum aus dem Geschmack heraus, sondern eher wegen der Textur, führt der Forscher aus. Wenn Katzen Schokolade fressen, dann wegen dem Fettgehalt oder den Kakao-Zutaten, aber sicher nicht wegen dem Zucker. Bei genetischen Untersuchungen haben die Wissenschaftler auch bei nahen Verwandten der Katzen, Gepard und Tiger, das Fehlen dieses Süß-Schmeckens festgestellt.

Quelle: pte

 

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