Herzlich Willkommen!
Bitte lesen Sie » diesen Hinweis zur Webheimat-Gemeinde!
 
 
Schriftgröße:
12345
 
 

2006 - Das chinesische Jahr des Hundes

Ein ganz anderer Hund - und das ein Jahr lang

24.01.2006

Fühlen Sie sich zwischen Hahn und Schwein gut aufgehoben? Dann sind Sie mit Sicherheit ein Hund. Denn das chinesische Tierkreiszeichen gleichen Namens ist das vorletzte in diesem Jahrtausende alten astrologischen System, das mit der Ratte beginnt und mit dem Schwein abschließt.

Im Gegensatz zur Astrologie westlicher oder besser mittelöstlicher Prägung, die sich auf die Mondrhythmen bezieht und daher die Zeichen einem Monatszyklus unterwirft, ordnet die fernöstliche Sternenkunde ihre Tiere jeweils einem ganzen Jahr zu. Es sind aber - wie bei uns - auch zwölf an der Zahl. Der Hund folgt auf den Hahn und steht somit an elfter Stelle. Und er regiert dieses neue Jahr 2006. Wobei auch das nicht ganz korrekt ist, denn das chinesische Jahr beginnt zwischen Ende Jänner und Mitte Februar. Heuer fällt das chinesische Neujahr auf den 21. Jänner und an diesem Tag trat unser vierbeiniger Liebling seine astrologische Regentschaft an.

Wie unsere Astrologen gemäß ihrem System sind auch ihre fernöstlichen Kollegen überzeugt, dass mit einem so signifikanten Herrschaftswechsel eine spürbare Veränderung der allgemeinen Zeitqualität einhergeht. Nicht unerheblich daher für alle, die gerne wissen, was auf Sie zukommen könnte, wie man am besten damit umgeht und mit welchen dominanten Eigenschaften uns der chinesische Hund ab Ende Jänner beglücken wird.

In einem Punkt ist man sich offenbar rund um den Erdball einig: Wie keinem anderen Tier werden auch bei den Chinesen dem besten Freund des Menschen die Attribute Treue und Loyalität zugeordnet. Das sind somit zwei vorrangige Qualitäten, um die es in diesem Jahr gehen wird. Es wird daher sowohl in persönlichen Beziehungsfragen als auch in beruflicher Hinsicht - sprich in der Verbindung zu unserem Brötchengeber oder umgekehrt zu unseren MitarbeiterInnen - wichtig sein, über die Bedeutung dieser Vorzüge gut nachzudenken und allfällig überlegte Veränderungen auch in diesem Zusammenhang zu sehen. Entscheiden Sie sich also nicht emotionell gesteuert und vorschnell für eine Loslösung aus bisher Bewährtem oder für eine neue Bindung! Fragen Sie sich vielmehr, welche Rolle Loyalität und Solidarität zu spielen haben und wie es damit bei Ihnen bestellt ist. Wenn Sie nach gründlicher Prüfung feststellen, dass Sie diesbezüglich eine Bringschuld haben, sollten Sie sich lieber genauso verhalten, wie Sie es im Ernstfall von Ihrem vierbeinigen Liebling erwarten: sich vor Ihre Schutzbefohlenen stellen und sich notfalls auch für sie zerreißen zu lassen. Wer wahre Hundeliebe kennt, weiß, welche Bedingungslosigkeit damit gemeint ist.

An diesem Punkt hat natürlich schon der gesunde Menschenverstand mit seiner Kritikfähigkeit einzusetzen, um die Spreu vom Weizen sorgfältig zu trennen. Da unterscheidet sich auch das chinesische Sternzeichen Hund von unserem vierbeinigen Wegbegleiter: Er fügt sich zwar zum Schein der Befehlsgewalt seiner Obrigkeit, kann aber Recht von Unrecht, Sinnvolles von Unsinn genau unterscheiden und setzt sich letzten Endes auf vernünftige Art für das Wohl der Allgemeinheit ein. Das hat er nämlich in erster Linie im Auge. Menschen, die im Jahr des Hundes geboren sind, haben dem Vernehmen nach - auch gegen höheren Befehl - schon so manches Unternehmen vor dem Untergang gerettet und andere vor Notlagen bewahrt. Sie machen das so selbstlos und strategisch so geschickt, dass dies häufig sogar unbemerkt und auch unbelohnt bleibt.


Wer sich dermaßen um das Wohl anderer sorgt und dafür einsetzt, braucht aber auch seine Erholungsphasen. Deshalb wird man - laut chinesischer Astrologie - an Menschen, die dem Zeichen Hund angehören, immer wieder auch ein starkes Rückzugsbedürfnis bemerken. Das sollte man unbedingt respektieren. Damit ist nämlich keineswegs ein Liebesentzug verbunden - der Hundemensch braucht diese Rückzüge in sich selbst zur Regeneration seiner Seele. Nehmen Sie seine Eigenarten an und Sie werden mit einem Übermaß an Fürsorge und unverbrüchlicher Liebe reich belohnt - auch wenn sich letztere im persönlichen Umgang scheinbar oft sehr schüchtern bis kühl präsentiert.

Im Gegensatz zu Ihrem sozialen Engagement sind die im Zeichen Hund Geborenen privat oft allzu zurückhaltend. Das erfordert Geduld und ein großes Maß an liebevoller Zuwendung. Kennen wir ja von vielen unserer tierischen Freunde. Aber auch bei ihnen lohnt es sich ja, eine entsprechende Vertrauensbasis behutsam aufzubauen.


Was wir alle in diesem Hundejahr zu lernen haben, lässt sich somit leicht auf den Punkt bringen: Es geht um die gemeinsame Sache und viel weniger um den persönlichen Erfolg. Es wird Zeit, dass wir bereit sind zu teilen und zu helfen - eitle Selbstherrlichkeit hat nichts mehr verloren, ebenso wenig wie deren salopp-dumme Devisen à la "Geiz ist geil". Im Hundejahr 2006 sind Großzügigkeit und Solidarität absolut angesagt.


Übrigens sind Sie selbst ein Hund, wenn Sie in folgenden Zeiträumen geboren sind:

27.1.1922 - 14.2.1923
14.2.1934 - 2.2.1935
2.2.1946 - 21.1.1947
18.2.1958 - 6.2.1959
6.2.1970 - 25.1.1971
25.1.1982 - 12.2.1983
10.2.1994 - 29.1.1995
29.1.2006 - 15.2.2007

Quelle: iemt

 

Top Themen

Top Links