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Jäger erschießt unschuldige Haustiere

Tierschutzverein belegt Unsinnigkeit von Haustierabschüssen

16.05.2006

Der traurige Fall aus dem Burgenland, der einem unschuldigen Hund das Leben kostete und bei dem zwei weitere Tiere, ein Hund und eine Katze, schwer verletzt worden sind, zeigt einmal mehr, wie schnellJäger zur Waffe greifen, wenn sie Hund und Katz nur laufen sehen.

Sieht man sich die Zahlen an, wieviele Tiere pro Jahr durch Jäger erschossen werden, nämlich im Jahre 2004 767.161 und wieviele im selben Jahr im Strassenverkehr getötet worden sind, nämlich 95.646 Tiere, stehen die eventuell durch Hunde getöteten Tiere in keiner Relation dazu. Die Jägerschaft argumentiert beim Abschuss von Haustieren immer mit dem wirtschaftlichen Schaden, dieser ist jedoch angesichts dieser Zahlen vernachlässigbar und kann durch eine Haustierversicherung abgegolten werden.

Der Österreichische Tierschutzverein betont, dass er selbstverständlich für eine Haustierhaltung eintritt, bei der keine anderen Tiere gefährdet werden. Rücksichtslose Hundehalter finden auch hier keine Unterstützung.

Hunde und Katzen werden als Jagdkonkurrenten gesehen und von vielen Jägern gnadenlos erlegt. Nicht alle Jäger agieren so und in ihren Reihen ist man sich der schwarzen Schafe bewusst. Daher gilt es hier medial aufzuzeigen, dass eine Gesetzesänderung zum Thema Haustierabschuss dringend vonnöten ist!

Leider macht es die Tatsache, dass es neun verschiedene Jagdgesetze gibt, nicht einfacher, was am Beispiel der Meldepflicht bei erschossenen Haustieren sehr deutlich zu sehen ist. Einzig in NÖ besteht eine Meldepflicht bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft, der Österreichische Tierschutzverein ermittelte den Abschuss von 58 Hunden in NÖ im Zeitraum 2002-2005, alle anderen Bundesländer hüllen sich in Ermangelung einer Meldepflicht in Schweigen.

Quelle: Österreichischer Tierschutzverein

 

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