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Hundepfoten mögen Salz und Streusplitt nicht

Tipps für Hundebesitzer


23.11.2011

Bildquelle: aboutpixel.de / Schneetreiben © Roswitha Pöchhacker
Der Winter steht bald vor der Tür. Der Verein PFOTENHILFE hat einige Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihrem Hund durch die kalte Jahreszeit helfen können.

Die meisten Hunde haben große Freude daran, ausgelassen durch den Schnee zu toben. Hierbei ist jedoch Vorsicht geboten, denn Eisklümpchen, Salz und Streusplitt können feine Risse in der Ballenhornhaut oder Scheuerstellen zwischen den Zehen verursachen. Andrea Swift, Geschäftsführerin vom Verein PFOTENHILFE, weiß: "Auch zunächst kleine Pfotenverletzungen können für die Tiere sehr schmerzhaft werden. Hinzu kommt, dass Hunde nach einem Spaziergang oft ihre Pfoten sauber lecken und das Streusalz so in den Hundemagen gelangt - wo es zu Magenschäden führen kann."

Mit folgenden Maßnahmen kann das Risiko aber deutlich verringert werden:
  • Meiden Sie nach Möglichkeit gestreute Wege, da es sonst besonders leicht passieren kann, dass Risse in der Hornhaut entstehen. Cremen Sie außerdem  die Pfotenballen Ihres Hundes vor dem Spaziergang mit Vaseline oder einer guten Pfotenschutzsalbe ein. So verhindern Sie, dass die Ballenhaut rissig wird. Verwenden Sie aber keine Produkte, die Teebaumöl enthalten, denn dies wirkt toxisch.
  • Damit sich keine Eisklumpen zwischen den Pfotenballen bilden, kann langes, überstehendes Fell zwischen den Zehen abgeschnitten werden. "Oder Sie entfernen Schneeklumpen vorsichtig bereits während des Spaziergangs." meint Andrea Swift. Zuhause können Steinchen, Streusalz und Eis mit einem lauwarmen Fußbad von den Pfoten entfernt werden.
  • Wenn die Hundepfoten bereits verletzt sind, hilft die regelmäßige Anwendung einer guten Heilsalbe oder ein Desinfektionsmittel. Um das Tier davon abzuhalten, alles wieder abzulecken, können Sie ihm kleine Knabbereien geben, zum Beispiel einen Büffelhautknochen oder Ochsenziemer.
Achtung bei Spaziergängen an zugefrorenen Gewässern! Oft ist die Eisdecke unerwartet dünn und es besteht hohe Einbruch- und Ertrinkungsgefahr für Ihren Hund.

Quelle: Verein Pfotenhilfe, ots
 

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