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Hundekot-Petition beendet - Gegeninitiative startet

Wichtiger Impuls auch für andere Städte

12.05.2006

Ungefähr 150.000 Unterschriften übergaben die Initiatoren der Hundekot-Petition an Umweltstadträtin Ulli Sima. "Dass so viele Menschen an dieser Initiative Anteil genommen haben, zeigt, wie sehr das Thema der Bevölkerung am Herzen liegt", freut sich Rolf Jens, Hausärztevertreter in der Wiener Ärztekammer, über das erzielte Ergebnis. Die Organisatoren der Wiener Petition gegen den Hundekot hätten damit auch einen wichtigen Impuls für andere Städte in Österreich gesetzt.

"Die Initiative war nicht nur sehr erfolgreich im Sinne der Anzahl der Unterschriften", so Jens. Dass nun auch Graz und Baden nachziehen und es hier ebenfalls bereits Petitionen gegen den Hundekot gebe, "ist ein Zeichen dafür, wie groß der Unmut in den Städten über die Hundstrümmerl ist." Jetzt liege es an den Stadtverwaltungen, dem Wunsch der Bevölkerung nach hundekotfreien Grünflächen nachzukommen.

Koexistenz statt Konfrontation

Die Konsequenz der viel beworbenen Hundekot-Petition ist, dass immer mehr Hundehalter darüber klagen, von Nichthundebesitzern angefeindet zu werden. "Die wenigsten wissen, wo eine HundehalterIn laut Vorschrift verpflichtet ist, den Kot des eigenen Hundes zu entfernen. Man wird sogar beschimpft, wenn man sich an die Vorschriften hält!", klagt eine Jungmutter, die selbst mit Hund und Kind unterwegs ist und den Kot ihres eigenen Hundes entfernt.

Eine Gegen-Petition ruft nun dazu auf, bestehende Gesetze zu überdenken und auch klar zu machen, dass dem Image der"Hundstrümmerl-Verbreiter"entgegenzutreten sei. Man versucht ebenfalls Druck auf Politik und Verwaltung zu machen, denn eine Million österreichische Hundebesitzer stellen ebenfalls eine starke Lobby dar, die nicht einfach ignoriert werden kann.

Leine darf nur 1,5 Meter lang sein, dazu ein Beißkorb

Nachdem Politik und Verwaltung die Haltung von Hunden auf diese Weise extrem erschweren, soll nun eine Unterschriftenaktion massiven Druck auf die Verantwortlichen ausüben und die Basis für eine vernünftige Rechtssprechung bilden, die eine friedliche Koexistenz zwischen Mensch und Tier ermöglicht.

Die Hundegesetz-Petition kann unter www.hundehaltegesetz.at unterstützt werden.

Quelle: Ärztekammer, red

 

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