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Hunde-Trainer hält Senioren fit

Der regelmäßige Spaziergang bringt einen Mobilitätsvorteil

13.10.2006

Vor allem für ältere Menschen bringen Hunde nicht nur einen sozialen, sondern auch einen gesundheitlichen Nutzen: "Hundehaltung allein macht freilich noch keine bessere Fitness", erklärt Roland Thorpe vom Johns Hopkins Bayview Care Center in Baltimore. Aber: "Der regelmäßige Spaziergang mit dem Hund hält auf jeden Fall fit." Thorpe und Kollegen haben jüngst eine Studie zu den gesundheitsfördernden Effekten der Tiere auf Herrl und Frauerl durchgeführt. "Hundebesitzer, die regelmäßig mit ihren Tieren Runden drehen, weisen bessere Gesundheitswerte auf", so das Ergebnis.

Schon frühere Untersuchungen hatten gezeigt, dass ältere Hundebesitzer körperlich aktiver und im Schnitt weniger oft invalide sind als Menschen ohne Hund. In die aktuelle Studie wurden insgesamt 2.533 Senioren zwischen 71 und 82 Jahren einbezogen. Untersucht wurde das Spazierverhalten von Hundebesitzern und Personen ohne vierbeinige Begleiter. Die Studien-Teilnehmer wurden angewiesen, entweder eine gewisse Strecke zu gehen oder zehn Stufen zu steigen, ohne dabei zu pausieren.

Jene Senioren, die pro Woche mindestens 150 Minuten mit ihrem Hund unterwegs waren, gingen durchschnittlich schneller. Auch jene Personen, die zwar keinen Hund hatten, aber dennoch zumindest 150 Minuten pro Woche zu Fuß unterwegs waren, legten ein höheres Durchschnittstempo an den Tag. "Der Mobilitätsvorsprung, der durch das Gehen mit dem Hund erreicht wird, ist nicht größer als der durch regelmäßiges Gehen generell erzielte Benefit", folgern die Studienautoren. Ein Hund könne aber ein wichtiger Bewegungsanreiz für Senioren sein, die ansonsten keinerlei Bewegung machen würden.

Quelle: reuters

 

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