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Bei Stress für Hund und Katze: CALM von Royal Canin

Auch unsere Vierbeiner können in stressbelastete Situationen geraten, die Angst auslösen können.

Ein Beitrag von Dr. med. vet. Silvia Leugner, Fachtierärztin für Ernährung und Diätetik


Advertorial


In der Humanmedizin ist die Behandlung von Stress- bzw. Angstpatienten schon lange etabliert. Aber auch unsere Hunde und Katzen leiden zum Teil unter Stressoren und benötigen eine Therapie. Auch wenn die Zuwendung des Menschen zu Katzen inniger scheint, sind sie häufiger störenden Einflüssen ausgesetzt als Hunde. Zum einen liegt das an etwaigen Missverständnissen in der Mensch-Tier-Beziehung, zum anderen an der katzen-typischen Lebensweise und den Haltungsbedingungen. Aber auch Hunde, deren Sozialisierungsphase nicht optimal verlauft, können später häufig Stresssymptome zeigen in Situationen wie:
  • Eingewöhnung nach der Abgabe vom Züchter
  • Umzug
  • Reise, Transport
  • Abwesenheit des Tierhalters
  • Aufenthalt in einer Tierpension oder bei einem Tiersitter
  • Partner, Baby oder zweites Tier kommt ins Haus
  • Besuch einer Tierklinik/Tierarztpraxis
  • laute Geräusche
  • Verhaltenstherapie

Ganz grundsätzlich ist Stress etwas Positives, denn er führt zu Reaktionen, die es dem Tier ermöglichen, auf veränderte Gegebenheiten innerhalb kürzester Zeit reagieren zu können (Flucht, Kampf). Ist die Stressreaktion jedoch überzogen und wird zur Angst, so resultiert daraus oft ein Problemverhalten, welches das Zusammenleben zwischen Mensch und Tier erschwert und die Lebensqualität beider einschränkt.

Stress oder Angst
Beide Zustände sind eng miteinander verbunden und werden deshalb oft verwechselt. Stress kann durch verschiedenste Situationen, z. B. einen Umzug, ausgelöst werden. Folge ist eine Aktivitätssteigerung im Zentralnervensystem, also Gehirn, und die Sekretion von Hormonen, wie Adrenalin und Kortison. Diese führen u. a. zu einer erhöhten Muskelspannung und Herzfrequenz sowie einer verbesserten Sehschärfe. Grundsätzlich ist Stress also ein positives Mittel, um sich erfolgreich und in kürzester Zeit an eine neue Situation anzupassen. Ist der Stress allerdings übermäßig stark oder hält er zu lange an, so entwickelt sich Angst. Die Fähigkeit des Tieres, sich anzupassen wird überschritten, und schließlich kommt es zu einer Erschöpfung des Organismus. Einige Tiere besitzen eine individuell höhere Anfälligkeit für Stress und passen sich neuen Situationen weniger gut an als andere. Zu den Faktoren, die diese Anpassungsfähigkeit reduzieren, gehören das Alter und ein Mangel an Erfahrung mit neuen Situationen.

Die Symptome
Eine Vielzahl von Reaktionen ist möglich, z. B. eine gesteigerte Herz- und Atemfrequenz, Erbrechen, Durchfall, Speicheln, Muskelzittern oder Haarlosigkeit infolge übertriebener Fellpflege. Auch Symptome, wie z. B. Bellen/Miauen, Beißen in Gegenstände und Unsauberkeit können auftreten. Bei Hunden können zudem ein unangenehmer Körpergeruch und Übersprungshandlungen wie Schütteln, Gähnen, Lecken oder Kratzen festgestellt werden. Weitere Anomalien sind Nervosität, Fresssucht oder Inappetenz sowie ein abnormes Beiß- und/oder Kratzverhalten. Diese Verhaltensmuster können sich für Tier und Besitzer zu einem signifikanten Problem entwickeln.


 















Stressfaktoren
Beim Hund zählen veränderte Lebensumstände (z. B. Umzug), Umwelteinflüsse (Gewitter oder Sturm), Einsamkeit oder Veränderungen gewohnter Abläufe (z. B. geänderte Zeiten für Spaziergänge) zu den Hauptstressfaktoren. Katzen reagieren besonders sensibel auf die Anwesenheit anderer Katzen in ihrem Territorium, Stress auf Seiten des Besitzers, räumlich begrenzte Lebensbedingungen oder tierärztliche Behandlungen.

Die Therapie
Wesentliches Element in der konventionellen Behandlung ist die Verhaltenstherapie. Diese wird häufig mit dem Einsatz von Medikamenten kombiniert, z. B. Benzodiazepine, die im wesentlichen Angst lösend (= anxiolytisch) und Muskel entspannend (= relaxierend) wirken. Auch Pheromone (Sexuallockstoffe) spielen eine wichtige Rolle.

Verhaltenstherapie: Eine fundierte Therapie ist der Grundpfeiler der Behandlung von Verhaltensproblemen und wird in der Regel von spezialisierten veterinärmedizinischen Verhaltenstherapeuten durchgeführt. Ziel ist es, Lösungen zu entwickeln, die die Fähigkeiten des Tieres verbessern, mit Stresssituationen umzugehen, und dessen Widerstandskraft gegenüber stressreichen Stimuli oder Umgebungen zu stärken. Eine erfolgreiche Verhaltenstherapie soll sicherstellen, dass die negativen Folgen von Stress oder Angst einflössenden Situationen bei den betroffenen Hunden oder Katzen signifikant gelindert werden.

Medikamentöse Behandlung: Im Rahmen der Verhaltenstherapie kann der Therapeut ergänzend verschiedene Arzneimittel einsetzen, um auf Ungleichgewichte im Bereich des Verhaltens im Zusammenhang mit Stress und Angst einflössenden Situationen Einfluss zu nehmen. Pheromone spielen eine wichtige Rolle bei der „unbewussten“ Kommunikation zwischen einzelnen Tieren und können Verhaltensänderungen sowie neuroendokrine Veränderungen hervorrufen. Diese chemischen Botenstoffe werden u. a. von speziellen Sensoren wie dem Jacobson’schen Organ (vomeronasales Organ) wahrgenommen und in verschiedenen Körperregionen freigesetzt. Sogenannte Gesichtspheromone (faziale Pheromone) werden von der Katze in der Umwelt und auf andere Individuen als Mittel der Wiedererkennung und der Besänftigung/Beruhigung abgesetzt. Das „Dog Appeasing Pheromone“ (Beruhigungspheromon des Hundes) wird von Talgdrüsen zwischen den Gesäugeleisten der säugenden Hündin freigesetzt. Dieses besänftigende Pheromon beruhigt die Welpen, wenn sie ihre Umwelt erkunden. Es führt nachweislich zu einer Beruhigung und zu einem Gefühl der Sicherheit bei Welpen in stressreichen und/oder neuen Situationen. Dieser beruhigende Effekt hält an bis zum Erwachsenenalter.

Aktuelle Untersuchungen zeigen einen ganz neuen Weg zur Milderung der Stresssymptome und versprechen signifikante Erfolge durch ein neues diätetisches Behandlungskonzept mit bestimmten Wirkstoffen in der Nahrung.

Diätetische Behandlung: Das Alleinfuttermittel CALM für ausgewachsene Hunde unter 15 kg Körpergewicht und Katzen ist weltweit die erste Nahrung mit einem wirksamen Gehalt der natürlichen „Stressregulatoren“ Alpha-Casozepin und L-Tryptophan. Diese Regulatoren helfen nachweislich, Symptome von Stress bei Tieren effektiv zu reduzieren. Alpha-Casozepin potenziert die Aktivität der Gamma-Aminobuttersäure (GABA). GABA ist ein Neurotransmitter, der weithin bekannt ist für seine hemmenden Wirkungen auf angst- und stressassoziierte Störungen. Aufgrund dieses Wirkungsmechanismus besitzt Alpha-Casozepin beruhigende Eigenschaften. Gleichzeitig wird stressassoziierten Problemen wie Appetitmangel, Verdauungsstörungen und Haut- und Fellerkrankungen durch weitere ausgewählte Nährstoffe effektiv entgegen gewirkt. Eine positive Reaktion wurde in Untersuchungen nach einer Fütterung über 7 bis 14 Tage signifikant nachgewiesen. Eine entsprechend frühzeitige Futterumstellung ist daher vor belastenden, o. g. Situationen angezeigt. Im Vergleich zur oralen Eingabe beruhigender Präparate entfällt bei der Gabe eines Alleinfuttermittels eine aufwändige Medikamenteneingabe, der gewünschte Effekt wird über die tägliche Fütterung erzielt.

Alpha-Casozepin
ist ein Eiweißbaustein aus der Milch mit Angst lösenden Eigenschaften. Im Herstellungsprozess wird Kasein (Milcheiweiß) aus entrahmter Milch gewonnen, getrocknet, einer Hydrolyse mit dem Enzym Trypsin unterzogen und so Alpha-Casozepin hergestellt. Studien zeigen, dass die Angst lösende Wirkung vergleichbar ist mit der von Diazepam (ValiumR) – und das ohne Nebenwirkungen. Untersuchungen belegen eine gute Wirksamkeit bei ängstlichen Katzen sowie eine Verbesserung des Verhaltens insgesamt. Bei Hunden ergaben sich Erfolge insbesondere bei ängstlichen und hyperaktiven Tieren, wobei die Tiere ca. 10 Tage entsprechend diätetisch versorgt werden mussten.

L-Tryptophan
ist eine Aminosäure und die Vorstufe des Botenstoffs Serotonin. Serotonin spielt eine wesentliche Rolle bei der Regulierung von Stimmungslage, Angst, Appetit und Schlaf. Die diätetische Ergänzung von Tryptophan zeigt vielversprechende Wirkungen auf das Verhalten von Hunden. So wird von der Besserung Angst-bedingter Symptome bei Fütterung einer Diät mit erhöhtem L-Tryptophan-Gehalt berichtet.

Erhöhter Gehalt an Vitamin B3 (Niazin)
Niazin zahlt zu den wasserlöslichen Vitaminen und ist die übergreifende Bezeichnung für zwei Moleküle: Nikotinsäure und Nikotinamid. Im Zentralnervensystem wirkt es ähnlich wie Angst lösende Beruhigungsmittel.

Weitere CALM-Produktinfos für Hund und Katze finden Sie hier.


Weitere Informationen gibt es bei Ihrem Tierarzt, im Internet unter www.royal-canin.at oder beim ROYAL CANIN-Beratungsdienst für Tierernährung, Verhalten und Diätetik, der Ihnen unter fachtierärztlicher Leitung gerne zur Verfügung steht: Tel. 0810/207601 (zum Ortstarif), Mo bis Do, 15 h bis 19 h, E-Mail info@royal-canin.at.

 

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