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Joggen mit dem Hund: Wie gut eignet sich der Hund als Laufpartner?

Beachtet man einige Kleinigkeiten, entpuppt sich der Vierbeiner schnell als idealer Laufpartner.


13.08.2014

Bildquelle: iStock / Martinan
Gute Hundehalter sind mit ihren Vierbeinern täglich in Bewegung, denn der Hund hat ja bekanntlich seine Bedürfnisse und das bei jedem Wetter. Sportliche Hundehalter geben sich jedoch mit spazieren gehen nicht zufrieden und so kann man gerade jetzt, in der warmen Jahreszeit, immer mehr Hunde und ihre Halter dabei beobachten, wie sie sich mit Joggen in Form bringen. Doch wie trainieren Mensch und Hund am Besten zusammen?

Beim Joggen können sich Hunde und ihre Halter richtig austoben. Beachtet man einige Kleinigkeiten, entpuppt sich der Vierbeiner schnell als idealer Laufpartner. "Hunde benötigen wie wir Menschen Bewegung, hat man also die Gesundheit und körperlichen Voraussetzungen des Tieres beim Tierarzt untersuchen lassen, steht dem gemeinsamen Laufvergnügen nichts im Weg", erklärt Sascha Sautner vom Verein Pfotenhilfe. "Grundsätzlich muss gesagt sein, dass sich ausschließlich ausgewachsene und gesunde Hunde dazu eignen um gemeinsam Joggen zu gehen", so Sautner.

Wenn die körperlichen Voraussetzungen gegeben sind und die richtige Ausrüstung für das Tier besorgt wurde, kann das sportliche Vergnügen beginnen. Der Lauf sollte locker und langsam beginnen und das Tempo kann nach und nach gesteigert werden. Die meisten Hunde passen sich dem Tempo ihres Halters an und fallen in einen automatischen Begleitrhythmus. Wenn Ihr Hund auf die gängigen Kommandos hört, kann man natürlich auch im städtischen Bereich mit seinem Tier laufen gehen. Wir empfehlen aber jedem Läufer für seine sportlichen Aktivitäten die Natur, denn so ist es auch einfacher darauf zu achten, dass der Hund keinem Fußgänger oder Radfahrer in die Quere kommt. Vor allem letzteres kann gefährlich sein und für alle Beteiligten schmerzhaft enden. Außerdem ist darauf zu achten, dass die Routen - vor allem in den heißen Monaten - nicht zu lange dauern und für den Hund immer wieder Pausen eingelegt werden, damit dieser selbstständig die Gegend erkunden kann.

"Vor allem jetzt in den Sommermonaten ist es extrem wichtig darauf zu achten, dass man seinen Hund nicht überfordert. Das Laufpensum sollte nur sehr langsam gesteigert werden um Ihren Vierbeiner nicht zu überfordern. Da Hunde nicht wie wir Menschen schwitzen können, sondern die Körpertemperatur ausschließlich über das Hecheln regulieren, sollte vor allem an heißen Tagen nur morgens oder abends mit dem Hund gelaufen werden - auf keinen Fall in der prallen Mittagssonne", appelliert Sautner. "Auch ist dringend davon abzuraten den Hund vor einem Lauf zu füttern, das kann sogar lebensbedrohende Folgen für Ihren Liebling haben". Außerdem muss dem Tier vor allem bei längeren Strecken immer wieder ausreichend Wasser angeboten werden - egal zu welcher Jahreszeit!

Hat man sich also gut vorbereitet, steht einem gemeinsamen Laufvergnügen mit seinem Vierbeiner nichts im Weg und man kann seinem Bewegungsdrang freien Lauf lassen. "Wichtig ist nur zu bedenken, dass das Wohl des Vierbeiners immer an erster Stelle stehen sollte, denn nur so ist garantiert, dass das gemeinsame Erobern von Laufstrecken für Zwei- und Vierbeiner zum Vergnügen wird", so Sautner abschließend.

Quelle: Verein Pfotenhilfe