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Leidet Ihr Hund an Fettleibigkeit?

Anleitung zur Überprüfung der Fettleibigkeit bei Hunden

16.03.2006

Die meisten Hundebesitzer können schlecht einschätzen, ob ihr Hund zu dick ist oder nicht. Wenn sie tatsächlich eine Gewichtszunahme feststellen, wissen sie oft nicht, wie sie darauf reagieren sollen. Hier finden Sie ein Zwei-Stufen-Programm, mit dem Sie Gewichtsprobleme bei Ihrem Hund erkennen und die geeigneten Gegenmaßnahmen ergreifen können.

Wie Sie erkennen, ob Ihr Hund an Fettleibigkeit leidet

  • Stellen Sie sich über Ihren Hund, und schauen Sie von oben, ob Sie eine "Taille" erkennen können. Bei normalgewichtigen Heimtieren ist der hinter dem Brustkorb befindliche Teil des Körpers deutlich schlanker.

  • Legen Sie beide Handflächen rechts und links auf den Brustkorb Ihres Hundes. Sie sollten nun die Rippen fühlen können, sie sollten allerdings nicht vorstehen.

  • Wenn Sie die Rippen nicht fühlen können, ist Ihr Hund aller Wahrscheinlichkeit nach übergewichtig. Bei solchen Hunden finden sich oft ausgeprägte Fettpolster in der Leistengegend zwischen der letzten Rippe und den Hinterläufen.

  • Wenn bei kurzhaarigen Hunden mehr als die letzte Rippe deutlich zu sehen ist, könnte Ihr Hund an Untergewicht leiden.

Was Sie gegen die Fettleibigkeit Ihres Hundes tun können
Fettleibigkeit ist wahrscheinlich die meistverbreitete ernährungsbedingte Krankheit bei Hunden aus Industrieländern. Wenn noch andere gesundheitliche Probleme hinzukommen, wird Übergewicht zum großen Risiko. Wenn bei Ihrem Hund Übergewicht diagnostiziert wurde, helfen Sie ihm so beim gesunden, erfolgreichen Abspecken:

  • Geben Sie ihm während seiner "Diät" keine Leckerlis, und füttern Sie ihn nicht bei Tisch.

  • Da zu große Futtermengen der Hauptgrund für Fettleibigkeit von Hunden sind, reduzieren Sie die Tagesration Ihres Vierbeiners und verteilen sie auf zwei bis vier kleine Mahlzeiten über den Tag. Erlauben Sie Ihrem Hund nicht, so viel zu fressen, wie er will.

  • Wiegen Sie Ihren Hund mindestens einmal die Woche immer zur selben Tageszeit. Notieren Sie sein Gewicht.

  • Füttern Sie Ihren Hund nicht zusammen mit anderen Heimtieren. Ein auf Diät gesetzter Hund könnte sich sonst zusätzlich aus dem Napf seines Hausgenossen bedienen.

  • Füttern Sie, bevor Sie selbst Ihre Mahlzeiten zu sich nehmen. Lassen Sie Ihren Vierbeiner während Ihrer Mahlzeiten in einem anderen Raum warten, damit er nicht am Tisch bettelt.

  • Lassen Sie Ihren Hund während seiner Diät nicht ohne Aufsicht frei laufen, damit er sich nicht im Freien etwas Fressbares sucht. Achten Sie darauf, dass die Mülltonnen und -eimer fest verschlossen sind.

  • Informieren Sie auch Ihre Nachbarn und Freunde, damit sie Ihren Hund nicht füttern.

  • Sorgen Sie immer für frisches, sauberes Trinkwasser.

  • Alle Hunde sollten wenigstens einmal jährlich dem Tierarzt vorgestellt werden, bei einer Diät sind häufigere Besuche empfehlenswert.

  • Sorgen Sie dafür, dass Ihr Hund regelmäßig Bewegung bekommt. Beginnen Sie langsam mit kurzen Übungen, und dehnen Sie diese schrittweise aus. Fangen Sie mit einem Laufprogramm an, und gehen Sie zu Rennspielen (z.B. Ballholen) über, sobald Ihr Hund dazu körperlich in der Lage ist.

Quelle: Pedigree


Produktinfos für Hunde mit Übergewicht:


 

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