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Wie kann ich meinen Hund im Auto sicher mitnehmen?

Vor- und Nachteile der verschiedenen Systeme


28.07.2008
 

Ein ungesicherter Hund als Mitfahrer stellt nicht nur für das Tier selbst, sondern auch für die Menschen im Fahrzeug eine Gefahr dar. Die Experten der Fachmarktkette Fressnapf geben einen Überblick über die verschiedenen Sicherungssysteme und deren Vor- und Nachteile:

Grundsätzlich ist eine Transportbox die sicherste Variante, braucht jedoch bei großen Hunden viel Platz. Die Boxen aus Metall sind auf jeden Fall denen aus Kunststoff vorzuziehen. Nicht zu empfehlen ist das Abstellen der Box auf den Rücksitzen. Dort ist es schwierig, ihr einen festen Halt zu geben. Stellen Sie die Box besser in einen Kofferraum - entfernen Sie zuvor die Hutablage - oder in den Laderaum eines Kombis. Dort sollten Sie die Box quer zur Fahrtrichtung hinter die Rücksitzlehne stellen und am besten noch mit Spanngurten oder Schrauben am Fahrzeugboden befestigen. Hunde müssen sich erst an die Box gewöhnen. Richten Sie die Box am besten zu Hause gemütlich mit Decke oder Kissen ein, damit sich Ihr Vierbeiner langsam an den ungewohnten "Kasten" herantasten kann.

Relativ sicher für Mensch und Tier ist auch ein spezieller Sicherheitsgurt für Hunde. Dabei handelt es sich um ein Geschirr, das über den Kopf und den Brustkorb des Tieres gestülpt wird und dann entweder am Sicherheitsgurt oder direkt am Gurtschloss befestigt wird. Achten Sie darauf, dass der Gurt aus stabilem Material gefertigt ist und die Verschlüsse aus Metall und nicht aus Kunststoff sind. Auch sollten Sie beim Kauf testen, ob sich der Gurt eher leicht oder eher kompliziert und nur mit "Fummelei" handhaben lässt. Hunde, die kein Geschirr kennen, sollten Sie vorher daran gewöhnen.

Ein Trennnetz oder -gitter zwischen Rückbank und Laderaum verhindert, dass Ihr tierischer Beifahrer bei einem Unfall andere Insassen verletzt. Auch kann der Hund nicht mehr im Auto umherspringen. Achten Sie arauf, dass Sie Laderaumtrenngitter verwenden, die vom Dachbereich bis zum Ladeboden reichen und eine stabile Verankerung aufweisen. Trennnetze, die lediglich Saugnäpfe zur Befestigung vorsehen, sind weniger empfehlenswert. Grundsätzlich sind Netze gut für kleinere und leichtere Hunde geeignet, bei großen Hunden empfiehlt sich ein stärkeres Metallgitter.

Im rechtlichen Sinne gilt Ihr Hund im Pkw als Ladung. Und diese ist nach der Straßenverkehrsordnung so mitzuführen, dass darunter die Verkehrssicherheit nicht leidet. Deshalb droht Ihnen auch eine Strafe, wenn Ihr Hund ungesichert im Innenraum des Fahrzeugs herumspringen kann. Zur Veranschaulichung: Laut ADAC wirkt bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h auf Ihr Tier kurzfristig das bis zu 30-Fache seines Körpergewichts ein, wenn Sie eine Vollbremsung machen. Bei einem 30 kg schweren, großen Hund können das 900 kg Aufprallgewicht sein. Diese Kräfte führen beim Hund und bei den Personen im Fahrzeug im Falle eines Falles fast zwangsläufig zu schweren Verletzungen.

Quelle: pts

 

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