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Haustiere fördern die Gesundheit ihrer Besitzer

Laut Studie gehen Hautierbesitzer seltener zum Arzt

06.12.2006

Hunde und Katzen gelten bei uns als die beliebtesten Haustiere. Jeder vierte tierische Mitbewohner ist eine Katze, jeder siebte ein Hund. Viele kommen gerne in die eigenen vier Wände, weil sie dort sehnsüchtig von einem Vierbeiner erwartet werden.

Tiere vermitteln emotionale Nähe und Wärme

Sie sind auch in der Nähe, wenn es dem Besitzer nicht gut geht. Ein Tierakzeptiert "seinen" Menschen mit all seinen Schwächen und Gebrechen. Vor allem einsamen, depressiven oder älteren Menschen tut deshalb die Gesellschaft von Tieren besonders gut.

Aber ein Tier in der Wohnung kann noch mehr bewirken. Seine Bedürfnisse strukturieren den Alltag und halten seinen Besitzer in Schwung. Hunde brauchen beispielsweise nicht nur Futter, sondern auch Auslauf. Ein morgendlicher Spaziergang bringt auch für den "menschlichen" Besitzer mehr gesunde Bewegung und kann sich auch positiv auf sein Schlafverhalten auswirken.

Weiters haben Menschen, die sich um ein Tier kümmern müssen, eineAufgabe, die ihr Leben bereichert. Wer gut für ein Tier sorgt, achtet in der Regel auch gut auf sich selbst. Das hält wiederum gesund.

Zum Thema positive "Tierwirkungen" gibt es mittlerweile eine Reihe von wissenschaftlichen Untersuchungen. Erwiesen sind folgende gesundheitsfördernde Vorteile:

  • weniger Arztbesuche

  • geringerer Medikamentenverbrauch bei chronischen Krankheiten

  • Senkung des Blutdrucks

  • günstigere Cholesterin- und Blutfettwerte

  • größere sportliche Aktivität

  • stärkeres Selbstbewusstsein

  • weniger Aggressionen und Depressionen bei Alzheimer-Patienten

Bisher weiß man noch nicht genau, was für diese Effekte verantwortlich ist, allerdings scheint der Umgang mit Tieren, das Beobachten, Streicheln und der Körperkontakt den Abbau von Aggressionen zu unterstützen und bei der Stressbewältigung zu helfen.

Heute werden Tiere ganz gezielt auchals Therapeuten eingesetzt. Einerseits gibt es Therapien mit Pferden und Delfinen, wo bei behinderten, verhaltensauffälligen Kindern und Menschen mit psychischen Problemen gute Resultate erzielt werden, andererseits arbeiten bereits viele Altenheime, Reha-Einrichtungen oder psychiatrische Fachkrankenhäuser mit privaten Tierhaltern zusammen, die ihre Gefährten in den Dienst der Gesundheit von Mitmenschen stellen.

Bei aller Tierliebe sollte man aber das Interesse an Menschen nicht einschlafen lassen. Denn Partner, Familienangehörige oder Freunde sind noch wichtiger für die körperliche, seelische und vor allem geistige Gesundheit als Haustiere. Tierhaltung fördert allerdings auch den Kontakt zu Menschen: Studien haben gezeigt, dass man mit der Anschaffung eines Tieres gleichzeitig auch mehr neue Menschen kennen lernt.

Quelle: gesundleben

 

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