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Fertigfutter statt Selbstgekochtem in den Napf geben

Das Deutsche Tierhilfswerk rät vom Selberkochen für Haustiere ab

Manche Tierbesitzer meinen es besonders gut. Sie füttern ihre Tiere nicht mit Dosen- oder Trockenfutter sondern stellen die Ration in Eigenregie zusammen. Dabei wird vergessen, dass Hunde und Katzen ursprünglich ganze Kleintierkörper im wahrsten Sinne des Wortes "mit Haut und Haar" gefressen haben. Daher reicht es nicht, Haustiere mit Fleisch, Gemüse und Nudeln zu füttern. Ganz wichtig sind konkrete Mengen an Mineralstoffen und Vitaminen, die z.B. ehemals in den Knochen der kleinen Beutetiere in der richtigen Zusammensetzung enthalten waren. In Fleischbrocken hingegen fehlen sie nahezu gänzlich.

Dr. Tina Kugler, Tierärztin des Deutschen Tierhilfswerks in München, warnt eindringlich: "Eine bedarfsgerechte Futterration für einen Fleischfresser zusammenzustellen ist höchst anspruchsvoll! Es kann zu Mangelerscheinungen oder aber auch zu Überversorgung mit bestimmten Bestandteilen kommen. So können schwerwiegende Erkrankungen ausgelöst werden. Fertigfutter hingegen enthält alle Inhaltsstoffe, die Hunde und Katzen benötigen. Es sollte täglich Feuchtfutter wie auch Trockenfutter angeboten werden. Letzteres ist wichtig zur Vermeidung der Zahnsteinbildung. Jungtiere benötigen unbedingt Welpenfutter. Wenn Futter gekocht wird, sollte das maximal ein Viertel der gesamten Tagesration ausmachen."

Das Deutsche Tierhilfswerk empfiehlt deshalb, lieber verschiedene Sorten Fertigfutter zu kaufen und dadurch für Abwechslung im Futternapf zu sorgen.


 

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