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Ausgewogene Ernährung für Ihre Katze

Der optimale Mix aus Nassfutter , Trockenfutter und Snacks

Bildquelle: IEMT
Trotz der phänomenalen Anpassung an unsere modernen Lebensformen steckt in jedem unserer Zimmertiger noch ein kleines (oder größeres) Stück Wildkatze. Man denke nur an ihren ausgeprägten eigenen Willen, die elegante Lautlosigkeit ihrer Bewegungen, ihren Jagdinstinkt, aber auch an ihre viel zitierte Launenhaftigkeit, wenn es ums Fressen geht!

Oft hört man Katzenbesitzer erzählen, wie heikel ihre Lieblinge beim Fressen sind. Das ist schon richtig, jedoch: Unsere kleinen Zimmertiger sind keine "verwöhnten Primadonnen", denen nichts gut genug ist, sondern von Natur aus auf Abwechslung bei der Futteraufnahme programmiert. Denn ihre wilden Vorfahren mussten sich ihr Futter selbst erlegen und konnten - wollten sie nicht verhungern - dabei nicht wählerisch sein: einmal ein größeres Tier mit viel Fleisch auf den Rippen, dann wieder Kleintiere mit viel Fell, Haut und Knochen. Zugleich musste die wilde Katze - mit Hilfe ihrer feinen Nase - selbst entscheiden, welches Futter für sie verträglich ist und welches nicht.

So schaut Zimmertigers perfektes Schlaraffenland aus

Heutzutage genügt ein Maunzer und der Mensch, dem die Katze gnädig erlaubt, mit ihr im selben Revier zu leben, greift sofort zu Dose, Schale oder Beutel. Ob Huhn, Rind, Fisch oder Lamm mit Reis - da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Damit haben Sie als Katzenbesitzer es auch in der Hand, ihre Katze gesund und artgerecht zu ernähren. Mahlzeiten in verschiedenen Sorten für jeden Tag und eine knusprige Abwechslung für zwischendurch sichern artgerechte und abwechslungsreiche Ernährung, sozusagen "Füttern mit System".

(Fr)essen bedeutet ja auch Genuss - nicht nur für uns Menschen, sondern auch für unsere Haustiere. So ist Nassfutter im Schüsselchen für den kleinen Zimmertiger so etwas wie Erlebnisgastronomie für Menschen. Die herrlich duftenden Fleischstückchen im Futter können regelrecht "erlegt" werden. Und bei den vielen Sorten, die von den Markenherstellern angeboten werden, findet auch das feinste Näschen seine ganz persönliche Lieblingssorte. Bei der Fütterung mit Nassfutter brauchen Sie auch nicht auf den Flüssigkeitshaushalt Ihrer Katze zu achten. Im Nassfutter ist durch die natürliche Feuchtigkeit in den Rohmaterialien genügend Flüssigkeit enthalten.

Fressen ist Fressen - Trinken ist Trinken

Was Sie natürlich nicht davon entbindet, Ihrer Katze immer frisches Wasser zur Verfügung zu stellen. Ein Tipp: Nehmen Sie auch dabei auf die Natur Ihrer Katze Rücksicht und stellen Sie Futter- und Wasserschüssel an weit entfernten Plätzen "im Revier" (sprich der Wohnung) auf. Ihre wilden Vorfahren haben ja auch zuerst die Beute erlegt und gefressen und irgendwann - wenn sie an einer Wasserstelle vorbeigekommen sind - ihren Durst gestillt. Die Faustregel für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr: 50-60 ml Wasser pro kg Körpergewicht pro Tag. Was bei einer rund 4 kg schweren Katze 200-240 ml oder etwas unter einem Viertelliter Wasser pro Tag entspricht.

Frisch und nass oder knusprig und trocken?

Wie schon gesagt: Katzen lieben die Abwechslung und knabbern auch gerne. Deshalb lassen sie sich auch zwischendurch gerne mit knusprigem Trockenfutter verwöhnen. Praktisch, wenn der Mensch zum Beispiel spät am Abend oder einmal gar nicht nach Hause kommt. Im Trocken- und Nassfutter sind bei Markenprodukten die gleichen hochwertigen Rohmaterialien: Fleisch und Innereien, Getreide, Vitamine und Mineralstoffe. Der große Unterschied liegt im Feuchtigkeitsanteil: Nassfutter enthält etwa 80 % natürliche Feuchtigkeit, Trockenfutter, dem die Feuchtigkeit entzogen wird, hingegen nur 10 %, außerdem ist der Getreideanteil im Trockenfutter höher. Daher ist es hier besonders wichtig, auf ausreichend Wasserzufuhr zu achten.

Da Trockenfutter rund drei bis vier Mal konzentrierter und energiereicher ist als Nassfutter, genügt eine kleinere Futtermenge. Manche Katzenbesitzer fürchten, dass ihr kleiner Tiger dabei nicht ausreichend zu fressen bekommt, und geben sicherheitshalber eine Handvoll mehr knusprige Stückchen in die Schüssel. Doch Vorsicht: Im Gegensatz zum "natürlichen" Nassfutter spüren auch manche Katzen beim Trockenfutter nicht, wann es genug ist. Das (mögliche) Ergebnis der gut gemeinten "Handvoll mehr": ein dicker, fauler und krankheitsanfälliger Zimmertiger!

Fazit: Wollen Sie das Beste für Ihre Katze, so achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung und den richtigen Mix zwischen Nass- und Trockenfutter. Zusätzlich gibt es eine große Auswahl an Snacks und Leckerlis, die Katzenzungen verwöhnen, ohne dick zu machen und damit auch für gesunde Zähne, eine geregelte Verdauung und ein glänzendes, dichtes Fell sorgen.

Quelle: IEMT

 

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