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EU verbietet Handel mit Hundefell und Katzenfell

Der Tierquälerei wird endgültig ein Riegel vorgeschoben

22.11.2006

Die Europäische Kommission hat gestern einen Verordnungsentwurf, mit dem der Import, Export und der Handel von Katzen- und Hundefellen innerhalb der EU verboten wird, verabschiedet. Gerda Matias, Präsidentin des Verbandes Österreichischer Tierschutzvereine (VÖT), zeigt sich hocherfreut und ist positiv überrascht, dass der zuständige EU-Kommissar Markos Kyprianou Wort gehalten hat und mit dem nun vorliegenden kompromisslosen Verordnungsentwurf der unvorstellbar grausamenTierquälerei, die mit der Gewinnung von Hunde- und Katzenfellen verbunden ist, endgültig ein Riegel vorgeschoben wird.

"Damit haben die EU-Kommission, aber auch das Europäische Parlament und der Ministerrat, von denen die Gesetzesinitiative ausgegangen ist, den Beweis erbracht, dass ihnen Tier- und Verbraucherschutz wirklich ein Anliegen ist. Auch bestätigen sie mit diesem Schritt, dass berechtigte Anliegen der EU-BürgerInnen auch ernst genommen werden", so Gerda Matias. Denn jahrelang haben viele europäische Tierschutzorganisationen mit umfangreichen Dokumentationen und tausenden Unterstützungserklärungen unermüdlich auf die in China, Indonesien,aber auch in Rumänien und Bulgarien äußerst tierquälerisch gewonnenen Hunde- und Katzenfellen hingewiesen, die hauptsächlich in den EU-Raum importiert werden.

Zuletzt hat der Internationale Bund der Tierversuchsgegner (IBT) mit Gerda Matias als Erstunterzeichnerin eine Parlamentarische Bürgerinitiative im österreichischen Parlament und eine Parlamentarische Petition im EU-Parlament für ein Import- und Handelsverbot von Hunde- und Katzenfellen eingebracht. Obwohl beide Initiativen zurückgelegt wurden, indem das österreichische Parlament die EU für zuständig erklärte und das EU-Parlament eine nationale Einzellösung vorschlug, haben sie doch zu einer Auseinandersetzung mit diesem Thema geführt und die damit befassten PolitikerInnen für dieses Thema sicherlich sensibilisiert, ist Gerda Matias überzeugt.

Quelle: IBT

 

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