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Wenn ältere Katzen die Lust am Spielen verlieren...

Verdacht auf chronische Niereninsuffizienz sollte vom Tierarzt abgeklärt werden

31.03.2009

Sieben Leben sollen Katzen haben - so kann man es in zahlreichen Überlieferungen nachlesen. Katzen haben ausgezeichnete Augen und einen hoch entwickelten Tastsinn, so dass sie drohende Gefahren sehr früh erfassen können. Zudem hat das Katzenskelett eine extrem flexible Federung und die Gelenke können - unterstützt von den gut gepolsterten Pfoten - selbst Stürze aus großen Höhen abfedern, ohne dass sich die Katze verletzt. Diese Überlebensfähigkeit hat wohl seit jeher den Aberglauben der sieben Leben genährt. Seit über 3.500 Jahren sind Katzen Hausgenossen des Menschen.

Aber sie haben tatsächlich nur ein Leben, das sie zwischen 15 und 20 Jahre lang mit ihrem "Dosenöffner" Herrchen oder Frauchen teilen. Trotz dieser hohen Lebenserwartung, beginnt für die Samtpfoten das Seniorenalter um das siebente Lebensjahr und es ist dann an der Zeit, dass der Tierarzt jedes Jahr einen "Seniorencheck" durchführt, damit mögliche Erkrankungen frühzeitig erkannt und behandelt werden können.

Wer sich mit Katzen auskennt, der weiß, dass sie meist voller Ausdauer auf ihrem Kratzbaum herumturnen, ausgiebig um die Häuser ziehen oder mit ihrem "Dosenöffner" - Herrchen oder Frauchen - schmusen. Ziehen sich die Samtpfoten über Tage zurück, schlafen mehr als sonst und reagieren nicht auf die Spielmaus, dann sollte man sie aufmerksam beobachten oder am besten gleich den Tierarzt aufsuchen. Bei Katzen im beginnenden Seniorenalter kann beispielsweise eine chronische Niereninsuffizienz, kurz: CNI, vorliegen, an der immerhin 30 % aller Katzen erkranken. Eine sichere Diagnose kann der Tierarzt mit Hilfe eines Bluttests stellen.

Die Früherkennung ist deshalb so wichtig, damit die Krankheit schnell behandelt werden kann. Denn nur so kann das Katzenleben erhalten bzw. gerettet werden. Treten bereits erste Krankheitszeichen auf, die noch dazu auch auf andere Erkrankungen hinweisen können, sind meist schon 65 % bis 75 % des Nierengewebes zerstört. Symptome wie Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, stumpfes Fell, vermehrtes Trinken, Bewegungsunlust und Erbrechen sollten in jedem Fall Anlass für einen Tierarztbesuch sein, um die Ursache abzuklären.

Lautet die Diagnose chronische Niereninsuffizienz, ist meist eine lebenslange Dauertherapie erforderlich. Bewährt hat sich hier beispielsweise die biologische Therapie von Heel, die gleichermaßen wirksam und schonend ist. Schon in den ersten zwei Behandlungswochen zeigen 80 % der Katzen eine deutliche Besserung des Allgemeinbefindens: Sie haben wieder Appetit, das Körpergewicht bleibt stabil bzw. es steigt sogar wieder etwas an und sie zeigen wieder ihr vertrautes Verhalten.

Die biologische Behandlung beginnt in der Regel mit einer zweitägigen stationären Dauerinfusion beim Tierarzt. Danach werden täglich Spritzen verabreicht. Aber schon ab der dritten Woche kann der Katzenbesitzer die flüssigen, biologischen Mittel alle zwei Tage selbst ins Katzenmaul verabreichen. Ab der achten Woche ist das meist nur noch einmal wöchentlich erforderlich. Weitere Informationen zur biologischen Therapie der chronischen Niereninsuffizienz erhalten Katzenbesitzer bei ihrem Tierarzt.

Quelle: pts

 

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