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Erektionsstörungen

Erektionsstörungen sollten in einer Partnerschaft offen angesprochen werden


Bildquelle: djd / Lilly Deutschland
Fotocredit: djd / Lilly Deutschland
"In unserer 30-jährigen Ehe war Sexualität nie Routine, sondern immer ein wichtiger Teil unserer Liebe. Doch irgendwann tauchte ein Problem auf: Ich konnte immer häufiger keine Erektion mehr bekommen. Meine Frau hat mich nie unter Druck gesetzt, sondern getröstet, und wir haben den Sex dann irgendwann durch liebevolles Kuscheln ersetzt. Aber ehrlich gesagt, das war uns beiden auf Dauer doch zu wenig. Auf Drängen meiner Frau ging ich dann tatsächlich zum Arzt. Mit dem Urologen habe ich mich sehr sachlich unterhalten, natürlich auch über die verschiedenen Therapiemöglichkeiten. Ich kann nur jedem raten, zum Spezialisten zu gehen und keine Zeit zu vertrödeln. Unser Sexualleben ist fast genauso wie früher, ich fühle mich wieder als richtiger Mann." Diese persönliche Geschichte eines Betroffenen steht stellvertretend für den Leidensweg vieler anderer Männer mit so genannter Erektiler Dysfunktion. Allerdings hindern Schamgefühl und Versagensängste die meisten, offen darüber zu sprechen.

Untersuchung und Diagnose

Der Arztbesuch ist der erste Schritt zur Lösung des Problems. In einem ausführlichen Gespräch und durch verschiedene Untersuchungen wird der Ursache auf den Grund gegangen. Wichtig sind die Erörterung von Lebensgewohnheiten sowie psychologische Aspekte wie Stress im Job und die Beziehung zur Partnerin. Welche Medikamente eingenommen werden und ob der Patient Alkohol oder Zigaretten in höheren Mengen konsumiert, spielt ebenfalls eine Rolle. Untersuchungen zeigen, dass 70 bis 80 Prozent aller Erektionsstörungen organische Ursachen haben, wie z.B. Gefäßkrankheiten oder Diabetes, und lediglich 20 bis 30 Prozent rein psychischer Natur sind. Ist die Diagnose gestellt, findet sich auch die richtige, individuelle Therapie. Die meisten Männer entscheiden sich für Tabletten, so genannte PDE-5-Hemmer. Derzeit sind drei Präparate auf dem Markt erhältlich, die sich u.a. in ihrer Wirkdauer unterscheiden.

Quelle: djd


Weitere Infos zum Thema Erektionsstörungen:


 

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