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Spargel : Gut für Hirn und Liebe

Ernährungstipps von Professor Hademar Bankhofer

Die Zeit des weißen und grünen Spargels ist wieder da. Wer sie nicht nützt, verpasst eine große Chance für die Gesundheit. Allerdings ist es wichtig, heimischen Spargel auf den Teller zu bringen. Er hat die meisten Wirkstoffe. Spargel, der aus dem Ausland kommt, wird meist von weither transportiert. In dieser Zeit baut dieses sensible Gemüse ganz schnell seine Vitalstoffe ab. Das alles kann man mit Spargel für die Gesundheit erreichen:

Wer lange jung bleiben möchte, sollte oft Spargel essen: Dieses beliebte Gemüse liefert uns Magnesium, Kupfer, Folsäure und Vitamin E. Damit werden Herz und Kreislauf gestärkt, das frühzeitige Altern von Haut und Sehkraft gebremst. Spargel ist reich an Kalium. Dadurch werden Nieren und Harnwege durchgespült und die Verdauung verbessert.

Der Hauptwirkstoff im Spargel ist die Aminosäure Asparagin. Sie ist schuld daran, dass nach dem Spargelessen der Harn einen stechenden, markanten Geruch hat. Asparagin regt die Nieren an, aktiviert Leber und Galle. Der Abtransport von Stoffwechsel-Schlacken und Umweltgiften aus dem Körper wird gefördert. Asparagin ist aber auch ein Energiestoff, der uns fit macht. Auch für die Liebe. Die Libido-Wirkung ist aber auch auf die Spurenelemente Zink und Molybdän zurückzuführen, von denen der Spargel reichlich hat.

Man kann mit Spargel auch die Konzentration und die gesamte Denkarbeit verbessern. Und man kann die Nerven stärken, Damit wird Spargel auch zu einer natürlichen Waffe gegen Streßbelastung. Nicht zu vergessen: Spargel aktiviert in unserem Gehirn Glückshormone.

Spargel ist eine der kalorienärmsten Gemüsesorten. Damit ist er ein Schlankmacher. 100 Gramm haben nur 17 Kalorien. Außerdem enthält Spargel das Spurenelement Chrom. Und das bremst den Hunger. Wer mit Spargel abnehmen möchte, der sollte 14 Tage lang zu jeder Hauptmahlzeit 200 Gramm Spargel essen. Sonst nichts. Ideal dazu: Jeden Tag 1 Stunde Radfahren.

Jüngste medizinische Untersuchungen haben ergeben: Wer die Spargelzeit nützt, der kann damit einen optimalen Doppel-Effekt erzielen: Man kann abspecken und gleichzeitig zu hohen Blutdruck senken sowie das Herz stärken. Das ist insofern interessant, weil 70 Prozent der Bluthochdruck-Patienten Übergewicht und 50 Prozent der Übergewichtigen Bluthochdruck haben. Vorsicht: Wer an Gicht leidet und wer hohe Harnsäurewerte hat, sollte auf Spargel verzichten. Er enthält leider große Mengen an Purinen.

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408 Seiten, Kneipp Verlag, März 2005



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Der Inhalt dieser Seite wurde verfasst von Prof. Hademar Bankhofer .

 

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