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Ernährung - Tipps von Prof. Hademar Bankhofer


Gesundheit aus dem Kürbis

Wer Kürbis in den Speiseplan einbaut - als Suppe, als Eintopf oder als Einmach-Gemüse - der kann nicht nur die Verdauung fördern. Die Wirkungen sind auf viele wertvolle Substanzen im Fruchtfleisch des Kürbis zurückzuführen:

  • Ballaststoffe, die rasch Gifte, Fette und Umweltschadstoffe aus dem Körper abtransportieren.
  • Enzyme, die die Bauchspeicheldrüse entlasten.
  • Karotine - verantwortlich für die gelbe, orange und rötliche Farbe des Fruchtfleisches - stärken die Immunkraft.
  • Kürbisse enthalten große Mengen an Mineralien wie Magnesium, Kalium, Kupfer und Eisen.

Was kann man mit Kürbis-Essen gezielt für die Gesundheit tun?

  • Senkung der Cholesterin-Werte
  • Verbesserung von Hautproblemen durch das im Kürbis in großen Mengen enthaltene Vitamin A.
  • Kürbis wirkt außerdem harntreibend, stärkt die Nieren und schützt die Prostata des Mannes.

Achten Sie darauf, dass die derbe, ungenießbare Schale des Kürbis unversehrt ist. Kleine Exemplare enthalten mehr wichtige Biostoffe.
Nur eine Kürbisart liefert die Kerne, die für die Produktion des wertvollen Kürbiskernöls verwendet werden können. Der Name dieser Frucht: "Cucurbita pepo styriaca", auch Öl-Kürbis genannt.

Seine dunkelgrünen, weichschaligen bzw. schalenlosen Kerne sind reich an Pro-Vitamin A, den Vitaminen B, C und E. Sie enthalten die Mineralstoffe Kalzium, Magnesium, Eisen, Selen und Zink. Sie sind reich an ungesättigten Fettsäuren, die der Körper zur Regulierung des Fettstoffwechsels braucht.

Nach einer Studie der Freien Universität Berlin können die Wirkstoffe der Kürbiskerne die Entstehung einer gutartigen Prostatavergrößerung bei Männern bremsen, zum Teil sogar verhindern.
Die Wirkstoffe in den Kürbiskernen können auch gegen eine Reizblase eingesetzt werden und beugen einer später drohenden Harn-Inkontinenz vor.

Man sollte täglich - besten morgens und abends - 1 bis 2 Esslöffel Kürbiskerne essen. Das sind etwa 10 bis 15 Gramm. Man kann diese Menge aber auch als Kürbiskern-Granulat konsumieren: im Joghurt, ins Müsli verrührt, oder mit einem geriebenen Apfel.

Wenn es sich um eine medizinische Therapie zur Stärkung der Blase oder gegen eine Prostatavergrößerung handelt, so wird der betreuende Arzt fast immer mit einer höheren Dosierung arbeiten. In diesem Fall gibt es in der Apotheke hochdosierten Kürbiskern-Extrakt in Form von Kapseln oder Tabletten.

"Echtes" Kürbiskernöl besteht zu 100 Prozent aus Kürbiskernöl, das aus den grünen, weichschaligen Kernen gepresst wurde.
Wenn es bloß heißt "Kürbiskernöl" ist es meist von hartschaligen Kürbiskernen. Es ist viel heller.

  • Zur Stärkung der Blase gegen Blasenentzündung, Reizblase oder Blasenschwäche: täglich 2 Esslöffel Kürbiskern-Öl (auf Salat oder pur).
  • Bei Husten ist es sinnvoll, das Öl mit etwas Zucker in der Pfanne zu karamellisieren. Mehrmals am Tag 1 Teelöffel davon einnehmen.
  • Bei Verstopfung hilft sehr oft die Einnahme von 1 bis zu 2 Teelöffeln purem Kürbiskernöls.

Die "Kernöl-Packung" kann als Verjüngungskur für trockene Haut angewendet werden: 1 Eigelb, 2 Teelöffel Apfelessig, 1 Esslöffel Kürbiskernöl und 2 Esslöffel Avocado-Fruchtfleisch werden zu einem Brei verrührt und auf Gesicht und Hals aufgetragen.
30 Minuten einwirken lassen. Dann mit Papiertüchern abnehmen, den Rest über Nacht einwirken lassen.


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