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Küssen ist gesund - Ein natürliches Arzneimittel

Infos und Tipps von Prof. Hademar Bankhofer

Der Statistik nach wird im Frühling am meisten geflirtet und geküßt. Das hängt sicher mit dem schöneren Wetter und mit der verstärkten Aktivität der Sexual-Hormone zusammen. Eine Untersuchung der amerikanischen Gesellschaft für Sexualverhalten in Los Angeles hat ergeben: Wer oft küsst und geküsst wird, wer oft flirtet, der lebt länger und hat bessere gesundheitliche Werte.

Küssen ist eine Superwaffe gegen den Stress. Beim Küssen steigt der Herzschlag bei Männern auf 110 Schläge pro Minute, bei der Frau auf 108. Das bringt den Kreislauf in Schwung und fördert die Durchblutung.
Der Kuss ist das beste Training für die Lunge: Statt normaler 20 Atemzüge pro Minute sind es während des Kusses und gleich danach bis zu 60 Atemzüge.

Nach einem Kuß ist man viel aktiver und vitaler als zuvor. Ein Nebeneffekt, den nur wenige kennen: Ein intensiver Kuß kann durch seine entkrampfende Wirkung ganz schnell lästigen Schluckauf aus der Welt schaffen.

Küssen baut Stress ab, bekämpft depressive Zustände, Frustrationen und Ängste. Man weiß genau, warum das so ist: Haben Lippen und Zungen zueinander gefunden, sondert die Bauchspeicheldrüse verstärkt Insulin ab, die Nebenniere schüttet das Hormon Adrenalin aus. Das bringt den gesamten Organismus in freudige Alarmbereitschaft, ausgelöst durch eine Heerschar von Neuropeptiden, die frei werden. Sie bekämpfen das negative Streß-Hormon Kortisol. Dadurch fühlt man sich absolut super und wird von depressiven, negativen Gedanken befreit.

Wer viel küßt, bei dem heilen Wunden schneller. Auch Schmerzen werden gelindert. Der Kuss ist eine Art Schluckimpfung, die sich zwei Liebende gegenseitig verabreichen. Der Speichel enthält vielfältige Bakterien. 80 Prozent sind bei allen Menschen gleich, 20 Prozent sind unterschiedlich. Bei einem langen Kuss werden auch Bakterien übertragen. Bereits im Mund verursachen sie große Aufregung im anderen Organismus. Sie geben erste Impulse für die Bildung von Abwehrkräften, von Antikörpern. Im Magen kommt es dann zu den nächsten Reaktionen, wie sie ja auch bei einer Schluckimpfung künstlich angeregt werden. Jetzt werden hier massiv Antikörper gebildet. Man spricht in der Wissenschaft von einer "kreuzweisen Immunitäts-Therapie".

Bei einem intensiven Zungenkuss werden insgesamt 38 Muskel im Gesicht, im Mund und am Kiefer aktiviert. Dadurch können durch häufiges Küssen Falten geglättet und die Faltenbildung verhindert werden. Damit wird der Kuss auch zum Schönheitsmittel.

Bei einem Kuss von 2 Minuten werden 15 Kalorien verbraucht, was auch nicht zu verachten ist. Ein Beitrag zum Abspecken, wenn man oft und lange genug küsst. Selbstverständlich steigert ein Kuss bei beiden Partnern die Produktion der Liebeshormone. Auch das macht schön. Aber: Flüchtige Lippenberührungen an der Wange des anderen, die üblichen Küsschen und Bussi-Bussi-Aktionen in Gesellschaft und auf Partys haben nicht die geringste gesundheitsfördernde Wirkung.

Welche enorme Kraft ein Kuss im Körper auslösen kann, beweist allein schon die Tatsache, die man heute messen kann: Beim intensiven Küssen geraten viel mehr biochemische Vorgänge im Organismus in Bewegung als etwa beim Sex.


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Der Inhalt dieser Seite wurde verfasst von Prof. Hademar Bankhofer .

 

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