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Masunaga Dehnungsübungen aktivieren den Körper

Fitness-Tipps für Jedermann von Private Coach Sonja Ruprah


Masunaga - Was klingt wie ein asiatischer Kampfschrei sind in Wahrheit sagenhafte Übungen. Shizuto Masunaga (Begründer des Zen-Shiatsu) hat aus uralten chinesisch/ japanischen Übungen ein System entwickelt, bei dem man selbstständig jeden Meridian des Körpers aktivieren kann.

Die Masunaga Dehnungsübungen sind Bewegungen, die gezielt den Energiefluss in den Meridianen und Organen stimulieren und harmonisieren. Somit kann man in die unterschiedlichsten Beschwerden eingreifen und diese auch lindern.

Um in den Genuss der Vorteile verbesserter Gesundheit zu kommen, sollte man die Grundübungen jedoch regelmäßig durchführen. Keine Angst es sind lediglich 6 Grundübungen - in Summe ca. 15 min. - und wenn man möchte, sind diese auch ideal mit den Riten der 5 Tibeter kombinierbar; wobei jedes System in sich unverändert bleiben sollte.

Die Japaner nennen einen Anfänger, der keine vier Tage durchhält einen der am dritten Tag aufgibt – um den vierten Tag scheint die Motivation bei den meisten Menschen nachzulassen. Also dran bleiben!

Die Masunaga Übungen zeichnen sich vor allem durch Ihre Einfachheit aus und es gibt kein "falsch" oder "richtig" - niemals wird eine Dehnung erzwungen sondern lediglich durch die richtige Atemtechnik eine Dehnung erreicht - klingt unwahrscheinlich, funktioniert aber. Also bitte bloß nicht durch die Dehnungen auf den Bildern abschrecken lassen, mit ein bisschen Entspannung erreichen Sie das auch. Das wesentliche Ziel, nämlich die Erhaltung oder Wiedererlangung der Gesundheit, sollte man nie aus dem Kopf verlieren.

Die Übungen sind der Einfachheit halber nach Buchstaben geordnet:

A – Lungen- und Dickdarm-Meridian

B – Milz- und Magenmeridian

C – Herz- und Dünndarmmeridian

D - Blase- und Nierenmeridian

E - Herzkreislauf- und Dreifacher-Wärmermeridian

F - Leber- und Gallenblasenmeridian


DIE ATMUNG

Eines der wichtigsten Dinge wie gesagt ist die Atmung, sie wird auch Imaginationsatmung genannt. Die folgende Atemtechnik sollten Sie während der Durchführung jeder Übung beibehalten:

Bildquelle: YOURS.co.at
Beim Einatmen füllt sich der gesamte Körper - vom Bauch (Hara) aus - wie ein riiiiiiesengroßer Ballon. Dieses Völlegefühl kurz spüren, erst wenn der Reflex kommt, wieder beginnen die Luft langsam entweichen zu lassen. Beim Einatmen wird somit der Körper mit frischer neuer Energie gefüllt.

Beim Ausatmen genauso langsam die Luft entweichen lassen - die Leere dabei spüren. Die verbrauchte Energie wird dabei an die Umwelt abgegeben und es ist wieder Platz für frischen neuen Sauerstoff.

Diese beiden Dinge sind die Schlüsselfunktionen der gesamten Masunaga Technik. Hat man diese einmal erlernt, möchte man garantiert keinen der positiven Nebeneffekte gesunder Atmung mehr missen.



DIE HAUPTÜBUNGEN

Zu den 6 Hauptübungen gibt es noch die Übungen P, Q, Z und I, die am Anfang und Ende der Übungsreihe zur Entspannung dienen. Die Übungen P und Q aktivieren dabei die beiden Hauptmeridiane, die an der Vorder- und Rückseite des Körpers verlaufen.


KONZEPTIONSGEFÄSS - ÜBUNG P


Bildquelle: YOURS.co.at
Um das Ki (Energie) zu aktivieren und auszudehnen, stellt man sich vor, wie sich das Hara (die Energie aus dem Bauch) beim Einatmen ausbreitet, während man sich weit nach hinten beugt.

Was bei anderen Techniken sehr verpönt ist, ist hier erlaubt ja sogar erwünscht – nämlich die Beine zu überstrecken. Denn durch diese Überstreckung erreicht man die Reizung der Meridiane und somit deren Aktivierung. Aber bitte auch hier nicht vergessen: die Dehnung sollte durch die Atmung erfolgen und nicht erzwungen werden - also Zeit lassen.

Zur Übung: die Hände liegen locker auf der Rückseite der Oberschenkel und der Kopf sollte in einem weiten Bogen zurückgeführt werden. Der Spannungsverlauf, den Sie hier wahrnehmen können, entspricht dem Ki-Fluß aller Yin-Meridiane (das sind jene Meridiane, die an der Vorderseite des Körpers liegen). Beim Dehnen des Konzeptionsgefäßes öffnet man sich gewissermaßen der Außenwelt, sodass Einflüsse von außen ohne Widerstand einströmen können.

5 Atemzüge in dieser Position bleiben - dabei versuchen Sie, sich bei jedem Ausatmen zu entspannen und somit tiefer in die Dehnung zu fallen.



GOUVERNEURSGEFÄSS - ÜBUNG Q


Bildquelle: YOURS.co.at
Der Oberkörper wird nach vorne gebeugt; die Knie sollten wieder überstreckt sein (überstreckte Knie sollte man jedoch im täglichen Leben vermeiden - also bitte nur bei Masunaga).

Die Hände umfassen die Rückseite der Oberschenkel.

Auch hier wieder 5 Atemzüge in dieser Position bleiben und bei jedem Ausatmen das (leere) Gefühl spüren und natürlich den Spannungsverlauf wahrnehmen.




Übung A
- Lungen- und Dickdarmmeridian

Übung B - Milz-Pankreas- und Magenmeridian

Übung C - Herz- und Dünndarmmeridian

Übung D - Nieren- und Blasenmeridian

Übung E - Herz-Kreislauf und Dreifacher-Wärmer-Meridian

Übung F - Leber- und Gallenblase-Meridian

AbschlussEntspannungsübungen


Viel Spaß und liebe Grüße,
Ihr Private Coach Sonja Ruprah

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Die Serie "Fitness-Tipps für Jedermann" wird von der Fitness- und Wellness-Trainerin Sonja Ruprah zusammengestellt. Das Team von "Yours" besteht aus einem Pool junger engagierter Fitness-Trainer, Physiotherapeuten und Ärzte. Diese trainieren Sie nicht nach einem fixen Programm, sondern erstellen ein komplett auf Ihre persönlichen Wünsche und Bedürfnisse zugeschnittenes "Wohlfühl"-Programm. Nähere Informationen finden Sie hier ...

 

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